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Neue Strecke: Zoff um Rentrischer Rosenmontagsumzug

Rentrisch. Gelegentlich waren schon Gerüchte im Umlauf, der Rentrischer Rosenmontagsumzug, in diesem Jahr am 11. Februar, würde ausfallen. Dabei hatte sich der neu zusammengesetzte Vorstand des organisierenden Vereins , des Rentrischer Carnevals-Vereins (RCV) Die Holzhauer“ lediglich dafür entschieden, den Zug mal anders „ziehen“ zu lassen. Eben nicht wie bisher den größten Teil der Unteren Kaiserstraße entlang und dann durch den Lottenhammer, sondern wie immer um 14.11 Uhr beginnend am Rentrischer Weg, die Kaiserstraße querend, die Heinestraße bergauf und rechts in die Straße Zur Rentrischer Kirche, durch die Waldstraße unterhalb der Schule in die Sebastian-Kurtz-Straße, wo sich dann Richtung Feuerwehrgerätehaus der Zug auflösen wird.

Nicht bei jedem stieß die Neuerung auf Zustimmung, weder im RCV noch bei den Familien, die sonst entlang der Wegstrecke ihre Türen und Garagen für die Faasebooze öffneten, um so mit privat initiierten Feiern für noch mehr Stimmung zu sorgen. „Das war eine demokratische Entscheidung“, sagt Schatzmeister Bernhard Schumacher während der Umzugsbesprechung im Kulturhaus Rentrisch am vergangenen Dienstag und machte keinen Hehl daraus, dass er einer von den „Alten“ war, die sich so gar nicht mit der neuen Streckenführung anfreunden können. Nadine Müller aus der Unteren Kaiserstraße und somit nun abseits der Streckenführung, deren Familie sonst bis zu 70 Gäste während des Umzugs und danach „bespaßte“ und verköstigte, macht sich so ihre Gedanken, was den Flair der Veranstaltung angeht: „Von den Privatinitiativen lebt doch unser Umzug, das macht ihn einfach aus. Die Leute fragen uns schon, wie das wohl in diesem Jahr wird.“ Und so stellte sie bei der Versammlung auch die Frage, ob denn an der neuen Strecke „Feten“geplant seien. Heike Kretschmer, die Vorsitzende des Vereins, findet solche privaten „Anlaufmöglichkeiten“ ebenfalls gut und sagte zu dem Thema: „Es gibt noch nichts, aber ich arbeite dran.“

Einer in der Besprechungsrunde meinte, man müsse die Leute an der Strecke erstmal wachrütteln, um sie an die veränderten Verhältnisse zu gewöhnen. Und damit das auch sonst für alle reibungslos funktioniert, werden eine Woche vor dem Ereignis Flyer verteilt, damit sich die „Anrainer“ darauf einstellen können. Heike Kretschmer ist überzeugt, dass die Strecke viele Vorteile bietet: „Die Stadt wollte das schon lange, denn dann muss die Kaiserstraße nicht ewig gesperrt werden. Und unsere Kinder sind drei Mal hintereinander auf Umzügen im Einsatz. Für sie ist das eine Erleichterung, wenn eine Strecke kürzer ist.“

Egal wohin der Weg geht, es wird in diesem Jahr ein großer und bunter Umzug. Und so hoffen die Holzhauer nur noch auf gutes Wetter und eine super Stimmung.

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