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Neue Unruhe bei Halberg Guss

Die Rettung für Halberg Guss scheint in greifbarer Nähe: Das insolvente Unternehmen soll an den niederländischen Fonds HTP verkauft werden.

Die Rettung für Halberg Guss scheint in greifbarer Nähe: Das insolvente Unternehmen soll an den niederländischen Fonds HTP verkauft werden.

Saarbrücken. Die Verunsicherung in der Belegschaft des insolventen Saarbrücker Autozulieferers Halberg Guss hat wieder zugenommen, obwohl im Januar bereits grundsätzlich eine Übernahme durch den niederländische Investmentfonds HTP festgezurrt worden war.

Der Betriebsrat hat sich an Landesregierung und Landtagsfraktionen gewandt. „Wir haben noch keine Klarheit. Die Landesregierung hatte verkündet, dass Halberg Guss gerettet ist, aber wir sind immer noch in der Insolvenz“, sagte Betriebsrats-Chef Mahmut Celik unserer Zeitung. Die Fraktion der Linken forderte daher jetzt wieder ein Eingreifen der Landesregierung. Die neue Unruhe erklärt sich anscheinend dadurch, dass in den noch offenen Punkten der geplanten Übernahme zwischen Investor, Banken, Automobil-Herstellern und Belegschaft hart gefeilscht wird. Im April soll die endgültige Vereinbarung stehen.

Nach SZ-Informationen verstärken gerade VW und Co. den Druck. Die Autobauer wollen offenbar die vorgesehene Anhebung der Preise für die Produkte von Halberg Guss zumindest zum Teil abwenden. Insolvenzverwalter Franz Abel bewertet das Pokern um finanzielle Vorteile als „absolut normal“ und ist weiterhin zuversichtlich, dass sich die Parteien bis Ende April einigen. In solchen Insolvenzverfahren werde in der Regel „bis zum letzten Moment gezockt“. mzt
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