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Neuer FCS-Torwart bricht sich den Fuß

Pech: Kurz vorm Wechsel zum FCS brach sich der bislang einzige feststehende Neuzugang Michael Müller den Fuß.

Pech: Kurz vorm Wechsel zum FCS brach sich der bislang einzige feststehende Neuzugang Michael Müller den Fuß.

Saarbrücken. Schock beim Fußball- Drittligisten 1. FC Saarbrücken: Der bisher einzig feststehende Neuzugang Michael Müller erlitt im Training seines bisherigen Vereins VfL Wolfsburg II einen Knöchelbruch. Der 22-jährige Torhüter ist bereits operiert. „Der Operationsbericht liegt uns bereits vor“, sagt Saarbrückens sportlicher Leiter Dieter Ferner, „wir müssen jetzt schauen, wie lange Michael ausfallen wird“. Und nach einem zweiten Torwart suchen. „Wir suchen einen, der uns vorübergehend weiterhilft“, erklärt Ferner weiter. Ob dies ein weiterer Nachwuchstorwart ist, oder ein erfahrener Mann, der sich als Vertretung für Stammtorwart Enver Marina zur Verfügung stellt, ist noch völlig offen. Ferner: „Man kann keinen Spieler aus dem Ärmel schütteln, es werden derzeit verschiedene Optionen durchgespielt.“ Planspiele betreibt Trainer Jürgen Luginger derweil auch. Beispielsweise in der Abwehr.

Denn 51 Gegentore wie in dieser Saison sind für eine vordere Platzierung einfach zu viele. „Extrem war es nach der Winterpause, als wir in vielen Spielen als Favorit galten. Das war dann ein Unterschied vom Kopf her“, erinnert sich Luginger, „die Gegentore lagen nicht nur an der Abwehr, wir haben insgesamt nicht mehr so kompakt gestanden.“ Auch das sei eine Frage der vorhandenen Qualität, meint der Trainer und: „Mit unseren Möglichkeiten, den Kader zusammenzustellen, war klar, dass alles passen muss, damit wir ganz vorne dranbleiben können.“ Ganz vorne im Sturm ist die nächste große Problemzone. Zwar hat der FCS mit 61 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga, doch mit Johannes Wurtz (Werder Bremen), Giuseppe Pisano (hat für drei Jahre bei Borussia Mönchengladbach II unterschrieben) und Markus Fuchs (Ziel unbekannt) haben drei Stürmer den Club bereits verlassen. Marcel Ziemers Zukunft ist offen.





„Wenn man hört, dass Marcel Angebote vom FSV Frankfurt, dem SV Sandhausen oder dem VfR Aalen vorliegen sollen, schwindet natürlich die Hoffnung, dass er bei uns bleibt“, sagt Luginger, „wenn es nur ums Geld geht, ist er weg. Wir können nicht mit Zweitligisten mithalten.“ Dennoch ist der Bayer zuversichtlich, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Den Stamm habe man gehalten. „13 Spieler stehen noch unter Vertrag, sechs oder sieben müssen mindestens noch kommen“, erklärt Luginger, „wir brauchen mindestens zwei Stürmer, rechts und links Defensive, einen Innenverteidiger oder Sechser.“ Bis zum Trainingsauftakt am 13. Juni soll das Aufgebot stehen.
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