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Neuer Klarenthaler Dorfplatz soll 370 000 Euro kosten

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Klarenthal. Bereits im Herbst sollen die Umbauarbeiten am Klarenthaler Dorfplatz beginnen. Denn wenn der Saarbrücker Stadtteil im kommenden Jahr sein 350-jähriges Bestehen feiert, soll alles fertig sein. Jetzt hat der Bezirksrat bei einer Sondersitzung im Anschluss an eine Bürgerbeteiligung Kenntnis von der dazu gehörenden Verwaltungsvorlage genommen, sodass dem Baubeginn im Oktober nichts mehr entgegensteht. Saarbrückens Grünamts-Chefin Carmen Dams stellte den Klarenthalern in der vollen Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt das Vorhaben vor. Im Wesentlichen soll der Festplatz mit einer widerstandsfähigeren Oberfläche, einer Schotterwiese, versehen werden, und die leichte Hanglage soll korrigierte werden. Das hat zur Folge, dass nach Fertigstellung an der – jetzt noch tiefer liegenden Platzseite – ein Podest entstehen wird. Das Podest soll an der höchsten Stelle 51 Zentimeter hoch sein. Außerdem soll die Seilscheibe, die derzeit noch ziemlich zentral auf dem Platz an die Bergmannsvergangenheit des Stadtteils erinnert, einen neuen Standort in der Nähe des Kriegerdenkmals bekommen. Ansonsten, so Dams, solle ein Platz mit „ziemlich zusammengewürfelten Sachen aufgeräumt werden, sodass er der Ortsmitte angemessen sein wird“. Das Ganze soll etwa 370 000 Euro kosten. Aus den Reihen der Klarenthaler gab es zunächst Kritik. Weniger am Platz als am Vorgehen von Verwaltung und Bezirksrat. „Da gingen drei Jahre ins Land. Wieso stellt man den Bürgern die Pläne erst jetzt vor?“, hieß es zum Beispiel.

Und: „Sie zeigen uns erst jetzt die fertigen Pläne, und wir sollen innerhalb von anderthalb Stunden sagen, was uns daran nicht gefällt.“ Bezirksbürgermeister Claus Theres (SPD) entgegnete, der Dorfgemeinschaftsverein und die Mitglieder des Bezirksrates seien an den Planungen beteiligt gewesen. Einige Bürger haben von Beteiligung ein anderes Bild, was sie mal mit Beifall, mal mit höhnischem Lachen oder Kommentaren kundtaten. Sie brachten aber auch einige Anregungen zur Platzgestaltung. Eine behindertengerechte Toilettenanlage, wie angeregt wurde, wird es dabei wohl nicht geben.

Ein paar kleine Spielgeräte für Kinder, die mit ihren Eltern ein wenig auf dem Platz verweilen wollen, dagegen schon. Schließlich haben Mitglieder des CDU-Ortsverbandes zugesagt, diese Geräte – vorbehaltlich der Vorstandsentscheidung – zu spenden. al

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