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Neuer Vorstoß im Kampf gegen gefährliches Gas

Saarbrücken.  Eine Frau (52) war schwer verletzt worden. Das Gas war aus der Kanalisation über die Abwasserleitung und Siphon der Badewanne geströmt. Direkt nach dem Unfall wurde viel getan, damit sich Derartiges nicht wiederholt. Gas-Detektive fahndeten nach Methan und verordneten, wo nötig, Umbauten. Die Stadt ließ Gutachten anfertigen.

Jetzt geht der Kampf gegen das Methan-Gas unter Alt-Saarbrücken in eine neue Phase: Für rund 3,5 Millionen Euro soll der Stadtteil ein neues Methan-Absaugsystem bekommen – entwickelt und gebaut unter der Regie einer Tochterfirma der Stadtwerke, genannt Kommunalsysteme für Energie, Umwelt und Verkehr GmbH (KS). Das hat der Stadtrat laut Sicherheitsdezernent Paul Borgard (CDU) jetzt beschlossen. Das neue Absaugsystem soll auf Stadt-Grundstücken entstehen und das gesamte Methan – auch das aus dem alten System im unteren Teil von Alt-Saarbrücken – in ein Blockheizkraftwerk leiten.

Wenn möglich, soll ein Teil des Gases so aufbereitet werden, dass es für die Erdgasbusse brauchbar ist. Laut derzeitiger Planung soll mit dem Bau im Februar begonnen werden. Doch bis die neue Anlage brummt, will die Stadt die Hände nicht in den Schoß legen. Borgard: „Unser Team kontrolliert jeden Tag zwischen 48 und 57methanverdächtige Plätze in Alt-Saarbrücken. Unabhängig davon betreut eine Spezialfirma weitere 60Messtellen pro Woche.“ Das Sicherheitsnetz sei so eng, dass nach menschlichem Ermessen jede Gefahr erkannt werden könne. szn/up
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