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Neues Jagdgesetz: Naturschützer fordern Bewusstseinsänderung

Saarbrücken. Am 15. August endete im Saarland die Schonzeit für Füchse, die „Schonzeit“ für Jäger wollen die saarländischen Naturschutzverbände offenbar mit einer Erklärung zum geplanten neuen Jagdgesetz der Jamaika-Regierung beenden, die heute im Haus der Umwelt in Saarbrücken unterzeichnet werden soll. Wie die Landeschefs von Nabu und BUND, Ulrich Heintz und Christoph Hassel, gestern mitteilten, habe die Jagdausübung nur dann eine allgemein anerkannte Berechtigung, wenn sie den Belangen des Arten-, Natur- und Umweltschutzes, des Tierschutzes und der Erholung der Bevölkerung Rechnung trage und die gesellschaftlichen Veränderungen insbesondere in jagdethischen Gesichtspunkten widerspiegele. „Das Verhältnis des Menschen zur Natur und zum Schutz der Tiere um ihrer selbst willen bedarf einer Bewusstseinsänderung bei den Menschen, insbesondere jedoch bei den Nutzern der freien Landschaft“, sagten Heintz und Hassel. Zu den Unterzeichnern der Erklärung zählen demnach neben Nabu und BUND: Bundesverband Tierschutz, Deutscher Tierschutzbund, Die Tierfreunde, Tierschutzstiftung Saar, Wildtier- und Artenschutz Saar (Witas), Saarwaldverein, Arbeitsgemeinschaft naturgemäße Waldwirtschaft, Forstbetriebsgemeinschaft im Landkreis Merzig-Wadern und der Ökologische Jagdverband Saarland.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Günter Heinrich, der selbst Jäger ist, hatte im Mai vor der Kreisgruppe Neunkirchen der Vereinigung der Jäger des Saarlandes erklärt: „Es wird im Saarland kein Jagdgesetz geben, das gegen die Jäger gerichtet ist.“ dik




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