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Neues Leben in alten Läden

. Neunkirchen. Rund 185 000 Euro hat die Stadt Neunkirchen in den letzten drei Jahren an Geschäftsleute ausgeschüttet, die leerstehende Läden in der City wiederbeleben. Knapp 125 000 Euro davon waren Mietzuschüsse, 60 000 Euro wurden für Renovierungen beigesteuert. "Diese Zuschüsse leisten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Handels- und Dienstleistungssektors für die Neunkircher Innenstadt", sagte Bürgermeister Jürgen Fried jetzt der SZ. Fried hat gerade eine vorläufige Bilanz erstellen lassen, nachdem der Stadtrat im Juli 2006 dieses Förderprogramm zu Reaktivierung leer stehender Geschäftsräume beschlossen hatte.

In den drei Jahren seit der Existenz des Zuschusstopfes nahmen 53 Selbstständige, die als Existenzgründer oder Neumieter in leerstehende Ladenlokale einzogen, die städtische Mietbeihilfe in Anspruch. Vom Schlüsseldienst übers Architekturbüro bis hin zum Eiscafé, Nagelstudio und Bestattungsinstitut reicht die Palette. Diese Händler und Dienstleister - ausgeschlossen ist dabei das Vergnügungsstätten- und Spielsalon-Gewerbe - erhalten auf Antrag einen Mietzuschuss von 2,50 Euro pro Quadratmeter. Diese Beihilfe ist auf ein Jahr und insgesamt maximal 3000 Euro begrenzt. Neun der geförderten Einrichtungen sind inzwischen wieder verschwunden, sechs davon verließen ihr neues Domizil bereits vor Ablauf eines Jahres wieder.

Die zweite Möglichkeit, nämlich ihren Laden mit städtischer Finanzhilfe aus Vordermann zu bringen, nutzten 21 Leerstandsbeseitiger. Zehn davon waren Doppel-Antragsteller denen sowohl Miet- als auch Sanierungszuschüsse genehmigt wurden. Laut den städtischen Förderrichtlinien werden Renovierungen, die "zu einer qualitiativen Verbesserung des Geschäftsflächenangebotes in der City" führen, mit 25 Prozent der Renovierungskosten, höchstens aber mit 5000 Euro gefördert. Wer neues Leben in ein verlassenes Geschäft bringt, kann also im günstigsten Fall insgesamt 8000 Euro aus der Stadtkasse für sich verbuchen.

Mit den 185 000 bisher verteilten Euro sind die 100 000 Euro, die pro Jahr im städtischen Haushalt für diesen Zweck zur Verfügung stehen, allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft. Auch für das laufende Jahr ist noch Geld in der Kasse. "Wir nehmen durchaus noch Anträge entgegen", versicherte Fried. Selbst wenn die 100 000-Euro-Grenze erreicht würde, so der Bürgermeister, würde kein begründeter Antrag zurückgewiesen.

Für weitere Informationen steht Wolfgang Weyrich im Rathaus, Zimmer 614, (06821) 202-614 zur Verfügung.

Auf einen Blick

Interessenten, die leer stehende Ladenlokale anmieten wollen und an einer Förderung interessiert sind, können einen schriftlichen Antrag an das Bauamt der Kreisstadt Neunkirchen, Oberer Markt 16, 66538 Neunkirchen, richten. Für weitere Informationen steht Wolfgang Weyrich im Rathaus, Zimmer 614, Telefon (06821) 202-614 zur Verfügung
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