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Neunkircher Anwohner bekommen neue Sonderparkzonen

Von SZ-Redakteur Gunther Thomas

Neunkirchen. Die Parkplatzsuche wird für die Bewohner von sechs Neunkircher Straßen bald einfacher. Der Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung einstimmig der Ausweitung der in der Innenstadt ausgewiesenen Anwohnerparkzonen von sechs auf zehn zugestimmt. Neu hinzu kommen damit im Osten der City die Mendelssohn-, Hospital-, Ost-, Ruhstock-, Röntgenstraße sowie die Straße Fischkasten. In den so genannten Bewohnerparkbereichen können Anwohner unbegrenzt parken, wenn sie bei der Stadt einen Parkausweis gegen eine Jahresgebühr von 25 Euro erwerben.

Alle anderen Parkplatzsuchenden dürfen mit einer Parkscheibe ihren Stellplatz für maximal zwei Stunden besetzen. Damit komme man dem Wunsch der City-Bevölkerung nach besserer Wohnqualität nach und es würden zusätzliche, stadtkernnahe Kurzzeitparkplätze für Besucher und Einkäufer zur Verfügung gestellt, merkte Oberbürgermeister Jürgen Fried an.

Die Ausweisung von Anwohnerparkzonen begann 1994, nachdem der Stadtrat ein entsprechendes Konzept gebilligt hatte. Zuletzt wurde 2001 die Zone 6 mit Teilen der Hüttenbergstraße, der Marien- und der Langenstrichstraße eingerichtet. Dann stockte die Umsetzung, weil Ausweichangebote für Berufseinpendler fehlten. Dies habe sich nun geändert, so Fried, weil das öffentliche Parkplatzangebot am Spitzbunker verdoppelt worden sei und die Verlagerung des St.-Josef-Krankenhauses und der Edith-Stein-Schule neuen Platz geschaffen hätten.

Der Ausweisung von Bewohnerparkzonen gehe eine eingehende Analyse voraus, so Holger Janes vom Ordnungsamt. Dabei werde ermittelt, welche parkenden Autos Fremden oder Anwohnern gehören, wie lange sie abgestellt werden, wie viele Garagen es in der Straße gebe und wie hoch letztlich der Parkraumbedarf für die dort Wohnenden sei. Im Fall der Straße Fischkasten habe es 2011 auch eine zustimmende Haushaltsbefragung gegeben. Befragt worden seien auch die Anwohner des Steinbrunnenwegs, die aber mehrheitlich eine Anwohnerparkzone abgelehnt hätten. Andrea Küntzer und Volker Stuppi (Die Linke) regten an, den Steinbrunnenweg dennoch aufzunehmen, um der Minderheit der „Nicht-Garagenbesitzer“ gerecht zu werden. OB Fried sagte zu, dies zu prüfen.

Im Zusammenhang mit dem Fischkasten wies CDU-Fraktionschef Karl Albert auf die völlig unbefriedigende Situation für Besucher des benachbarten Städtischen Klinikums hin. Die Parkplatznot tue dem Image der Klinik keineswegs gut, hier müsse man dringend auf Abhilfe sinnen. Dem pflichtete Alberts SPD-Amtskollege Willi Schwender uneingeschränkt bei.


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