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Neunkircher Zoo baut Frosch- Paradies

Neunkirchen. Die Temperaturen sind noch eisig kalt, die Tage kurz, das Wetter trüb. Aber im Neunkircher Zoo geht es draußen schon ordentlich zur Sache.

Bei Falkner Raffael beispielsweise, er baggert. Zoodirektor Norbert Fritsch: „Erst dachten wir, es sei der Boden zu hart. Aber es geht ganz gut. Der Raffael, der kann’s.“ Zwei Tage sind fürs Baggern angesetzt. Neben der Zoohalle werden zwei Freiland-Terrarien mit je rund 25 Quadratmetern Fläche entstehen. Die bauen die Zoo-Mitarbeiter in Eigenregie, „gerade so, wie es von der Zeit her passt“. Im Frühjahr aber, das hofft Fritsch, sollen die Terrarien fertig werden.
Dann soll dort auch eine neue Tierart leben, der amerikanische Ochsenfrosch. Schon vorher können Besucher Moosfrösche aus Nordvietnam bewundern. Die Tiere sind noch bis Ende Januar in Quarantäne. Mit ihnen hat Fritsch dann neun Amphibien-Arten.
Vom Zoo Antwerpen kommen außerdem Spaltenschildkröten. Sie wurden ursprünglich beschlagnahmt, als sie nach Belgien geschmuggelt werden sollten.
Neunkirchen verlassen haben indes die Vögel, die sich früher die Zoohalle mit Amphibien und Reptilien teilten mussten. Fritsch: „Da geht es denen jetzt besser, hier war es sowieso zu dunkel.“ Die Amphibien hingegen fühlen sich in Neunkirchen pudelwohl. szn/bie


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