A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken Zwischen AS Saarlouis-Mitte und AS Saarlouis-Lisdorf Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle, linker Fahrstreifen blockiert (06:05)

A620

Priorität: Sehr dringend

9°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
9°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Noch 300 offene Lehrstellen im Saarland

Saarbrücken. Wer praktisch begabt ist und gerne handwerklich arbeitet, für den bietet sich eine gute Chance. Das saarländische Handwerk bietet derzeit noch 300 Lehrstellen an, die sofort besetzt werden können. Die Bandbreite der angebotenen Berufe ist groß. Sie reicht vom Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung- und Klimatechnik über den Automobilkaufmann bis zum Elektroniker. Auch im Friseurhandwerk oder bei Metallbauern sind Plätze frei. Die Bereitschaft zur Ausbildung, Interesse und Motivation sind die wichtigsten Voraussetzungen. Fast wichtiger als Noten, sagt Justus Wilhelm als Bereichsleiter Ausbildung der Handwerkskammer. Die Übersicht über das Angebot gibt es unter www.hightech-handwerk.de. Man kann sich auch an den Beratungsservice der Handwerkskammer wenden. red





In der Lehre  richtig versichert


In der Ausbildung ist das Geld meist knapp. Wie sich junge Azubis trotzdem gut gegen Risiken absichern, darüber sprach SZ-Redaktionsmitglied Daniela Englert mit Finanztest-Redakteurin Ulrike Steckkönig  von der Stiftung Warentest.

Frau Steckkönig, was ändert sich in Sachen Versicherungen für junge Leute mit der Berufsausbildung?

Steckkönig: Mit Beginn der Ausbildung müssen sie sich erstmals selbst in der Kranken- und Pflegeversicherung versichern. Der Arbeitgeber überweist zwar die Beiträge, Jugendliche können ihre Krankenkasse aber selbst auswählen.

Worauf sollte man da achten?

Steckkönig: Die Beitragsssätze sind bei allen Kassen seit 1.1.2009 gleich. Jugendliche sollten sich die Leistungen der Kassen anschauen. Gibt es zum Beispiel Zuschüsse für Gesundheitskurse? Die Kassen bieten immer mehr so genannte Wahltarife an, die Geld zurückzahlen, wenn der Patient ein Jahr lang nicht zum Arzt geht oder sich an den Behandlungskosten beteiligt. Bei den Selbstbehaltstarifen ist Vorsicht geboten, denn sie sind so gestrickt, dass der Patient im ungünstigsten Fall drei Jahre lang draufzahlt, wenn er wider Erwarten doch krank wird oder einen Unfall hat.

Welche Versich

erungen sind für Azubis sonst noch sinnvoll?

Steckkönig: Ein Muss ist eine Privathaftlichtversicherung. Haben die Eltern einen Vertrag, sind Kinder während ihrer ersten Ausbildung aber in der Regel mitversichert. Für den Urlaub im Ausland sollten Jugendliche sich über eine Auslandsreisekrankenversicherung absichern. Wenn das Geld noch reicht, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll. Eine Hausratversicherung lohnt nur, wenn man wertvolle Gegenstände zu Hause hat, etwa eine teure Stereoanlage.

Warum ist eine Privathaftpflichtversicherung so wichtig?

Steckkönig: Jeder, der einen anderen Menschen schädigt, haftet dafür unbegrenzt, auch als Fussgänger oder Radfahrer. Zum Glück sind tragische Unfälle nicht häufig. Wenn sie passieren, kann der Schaden schnell in die Millionen gehen.

Berufsunfähigkeitsschutz ist teuer: Warum sollten Jugendliche hier trotzdem vorsorgen?

Steckkönig: Der Versicherungsschutz sichert sie gegen die Gefahr ab, den erlernten Beruf wegen eines Unfall oder Krankeit nicht mehr ausüben zu können. Je gesünder Sie beim Vertragsabschluss sind, desto günstiger und umfassender erhalten Sie den Schutz. Wer schon viele Erkrankungen hatte oder Psychotherapie gemacht hat, bekommt meist gar keinen Vertrag mehr oder zu schlechten Bedingungen.

Worauf sollten Azubis beim Abschluss achten?

Steckkönig: Sie mü

ssen Vorerkrankungen im Versicherungsantrag genau angeben. Wichtig ist für junge Leute eine Nachversicherungsgarantie. Das bedeutet, dass Sie die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente ohne erneute Gesundheitsprüfung später erhöhen können, wenn Sie nach der Ausbildung mehr verdienen. Krankheiten, die in der Zwischenzeit dazugekommen sind, spielen dann keine Rolle.




Daniel Kleist will in den KfZ-Bereich



Eppelborn. Schon seit Kindertagen bastelt er gerne an Autos herum und hat auch schon Berufserfahrung gesammelt: Daniel Kleist (Foto: SZ) möchte Kfz-Mechatroniker oder Kfz-Lackierer werden. Der 17-Jährige hat nach seinem Hauptschulabschluss ein Berufsgrundbildungsjahr im Metallbereich absolviert, währenddessen er Einblick in die Arbeit einer Kfz-Werkstatt erhielt. Außerdem hat er noch ein viermonatiges Praktikum in einer Autowerkstatt absolviert. Als Alternative kann sich Daniel auch eine Ausbildung zum Maler und Lackierer vorstellen. de

Sie erreichen Daniel Kleist unter Tel:06806-83436 oder Mobil: 0177-2037509.

Hintergrund

26 neue Lehrlinge haben im August ihre Ausbildung im saarländischen Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft begonnen. Der Schwerpunkt liege auf technischen Berufen. Das Ministerium habe ein "Ausbildungsbündnis" mit der Saarländischen Investitionskreditbank (SIKB), der Handwerkskammer(HWK), der Arbeitskammer (AK) und dem Deutsch-Französischen Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung (DFS) geschmiedet, durch das fünf neue Kaufleute ausgebildet werden. de


Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein