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Noch mehr Millionen für Redener Dino-Park

Reden/Saarbrücken. Die Erweiterung der Gondwana-Ausstellung „Das Prähistorium“ in Reden wird vom Saarland finanziert. Die landeseigene Industriekultur Saar Gmbh (IKS) wird 7,7 Millionen Euro bereitstellen, damit bis Herbst 2012 in einer zweiten Halle eine Show mit Riesen-Dinos eingerichtet werden kann. Dies teilte Staatskanzlei-Chef Karl Rauber  gestern  mit. Als Aufsichtsratschef der IKS ist er für das Strukturwandel-Prestige-Projekt „Industriekultur“ zuständig. Raubers Subventionspolitik war durch Verschwendungs-Vorwürfe des Rechnungshofs und den Untersuchungsausschuss Reden in Misskredit geraten.

Ursprünglich wollte Gondwana-Investor Matthias Michael Kuhl das Geld für die Erweiterung aufbringen und die Halle betreiben, mit der die Besucherzahlen Gondwanas stabilisiert werden sollen. Nun soll die IKS Eigentümerin der Halle sein. Mit einer europaweiten Ausschreibung wird ein Betreiber gesucht. Kuhl wird sich laut Rauber bewerben. Die Investition soll sich über Mieterträge refinanzieren. Weitere Fördermittel würden nicht fließen, so Rauber. „Wir mussten das Heft des Handelns wieder in die Hand bekommen“, so Rauber. Durch Verhandlungen habe man Kuhl dazu motiviert, 45 Hektar Gelände an das Land zurückzugeben, darunter die Halde. Hier werde ein saarländischer Unternehmer eine Sommerrodelbahn, einen Rutschen-Parcours und einen Lift betreiben. Ob dies schon 2011 geschieht, blieb offen. Außerdem werde die Mainzer Investorengruppe Energie Kapital ein Jugendhotel („Hostel) mit 100 Betten bauen. Im Umfeld sollen zudem bis 2012 begehbare Wassergärten entstehen.

Unabhängig von der Hallen-Investition wird die IKS dann rund 35 Millionen Euro in die Infrastruktur Redens gesteckt haben. Durch „Gondwana II“ erhofft sich Rauber eine Profilierung des Ex-Gruben-Standortes für „Natur, Naherholung, Freizeit und Tourismus“. Ansiedlungspolitik für Wirtschaftsunternehmen solle nicht mehr erfolgen, so Rauber.

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