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Nohfelden: Großalarm wegen vermeintlichem Absturz einer Militärmaschine

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rücken am Dienstag (08.11.2016) zu einem vermeintlichen Flugzeugabsturz in einem Waldstück bei Nohfelden aus. Eine Anwohnerin meldete das vermeintliche Unglück. Die Helfer suchten die mutmaßliche Unglücksstelle am Boden und mit dem Rettungshubschauber Christoph 16 aus der Luft ab. Die Suche verlief ergebnislos.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rücken am Dienstag (08.11.2016) zu einem vermeintlichen Flugzeugabsturz in einem Waldstück bei Nohfelden aus. Eine Anwohnerin meldete das vermeintliche Unglück. Die Helfer suchten die mutmaßliche Unglücksstelle am Boden und mit dem Rettungshubschauber Christoph 16 aus der Luft ab. Die Suche verlief ergebnislos.

Während ihrer Autofahrt über die L 135 wollte sie gesehen haben, wie ein Flugzeug im Wald zwischen Türkismühle und Nohfelden abgestürzt ist. Es habe sich um eine Propeller-Maschine gehandelt, deren Rotorblätter stillstanden. Ganz dicht über sie hinweg sei der Flieger gezogen. Sofort machten sich die Helfer zur vermeintlichen Unglücksstelle auf. Doch auch intensive Suche brachte kein Wrack zum Vorschein. Kurzerhand kamen die Retter samt Polizei auf dem Vorplatz des Nohfelder Rathauses zur Lagebesprechung zusammen. Sie erkundigten sich bei der Flugbehörde am Flughafen in Ensheim, hörten beim Militär nach. Die alarmierende Autofahrerin wurde hinzugerufen. Als die 39-Jährige aus Birkenfeld ankam, blickte sie gen Himmel und entdeckte eine weitere graue Maschine selben Typs. Sie erkannte den Militärtransporter Transall als jenen, der kurz zuvor niedergegangen sein sollte. Dann war klar: Es handelte sich um ein Manöver der Saarland-Brigade mit tieffliegenden Maschinen. Nohfeldens Feuerwehrsprecher Daniel Gisch, der einen der Flüge vom Boden aus verfolgte, bestätigt den Eindruck der Frau: „Es sah so aus, als zögen sie 50 Meter über die Bäume hinweg und würden im Wald niedergehen.“ Nach gut einer Stunde war der Einsatz wegen des blinden Alarms vorbei, zogen der Helikopter, zwölf Helfer mit drei Krankenwagen sowie 31 Feuerwehrleute aus Nohfelden , Eisweiler, Selbach und Wolfersweiler wieder ab.

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