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Notruf: 110 und 112 nur eingeschränkt erreichbar

Saarbrücken. Die Notrufnummern 110 und 112 im Saarland sind seit gestern Vormittag nur eingeschränkt erreichbar. Das teilt die Polizei mit. Auf die Störung wurde im Lauf des gestrigen Tages bereits über die Radiostationen sowie die Internetauftritte von SZ und SR hingewiesen. Ursprünglich ging die Polizei nur von einem kurzzeitigen Problem aus, die Störung dauerte jedoch bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe an. Notrufe sollen an die örtliche Polizeidienststelle oder unter Telefon (0681) 962 56 33 abgesetzt werden.

 Anrufer hören nach Angaben der Beamten in der Führungs- und Lagezentrale zwar ein Freizeichen, der Notruf komme allerdings nicht immer an. Das Problem besteht seit gestern neun Uhr. In der vor wenigen Monaten in Betrieb genommenen Führungs- und Lagezentrale (FLZ) der Polizei laufen alle polizeilichen Notrufe des Saarlandes auf. Der Notruf zur Feuerwehr unter 112 sei gestört, wenn Anrufer ein Handy nutzen, so die Polizei. Diese Anrufe laufen demnach auch in der Lagezentrale auf.

Zur Ursache der Störung konnte der Leiter der Führungs- und Lagezentrale, Udo Schneider, gestern Nachmittag keine Angaben machen. „Wir haben keine genaue Erklärung, weil die polizeiinternen Notrufe funktionieren“, sagte Schneider. Technisches Personal suche den Ursprung des Problems.  „Wir hatten den Effekt, dass nur wenige Notrufe durchkamen und dass nicht alle Leitungen frei waren“, erläuterte Schneider, wie die Störung auffiel.



Ansprechpartner für die Beamten sei die Leitstelle der Telekom für Alarm und Notrufanlagen. Ein Sprecher der Telekom erklärte gestern Abend auf SZ-Anfrage: „Wir haben in unserem Netz im Saarland kein Problem.“
Die Polizei verwies unterdessen darauf, dass die Leitstelle das Problem der Störung suche. Von einem störungsfreien Netz der Telekom könne ausgegangen werden, allerdings liege das Problem außerhalb der Führungs- und Lagezentrale, sagte Polizeihauptkommissar Hanspeter Komp gestern Abend. Die Fehlersuche erweise sich jedoch als zeitraubend und schwierig: Möglicherweise betreffe das Problem den Mobilfunkbereich. Die Techniker seien mit Hochdruck bei der Arbeit, versicherten Schneider und Komp. „Unsere Hauptsorge ist, dass ein echter Notruf nicht ankommt“, sagte der Polizeihauptkommissar. Bis zum Nachmittag registrierte die Polizei gestern durchschnittliche Einsatzzahlen.

Die Polizei bittet, in Notfällen die Nummer (0681) 962 56 33 der Notrufeinsatzzentrale zu wählen oder eine Dienststelle zu kontaktieren
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