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Nur für Taxi- und Busfahrer: Bexbach hat ein exklusives Klohäuschen

Von SZ-Redakteur Ralph Schäfer

Ein schickes Klohäuschen habe man am Bexbacher Bahnhof eingerichtet, berichtet SZ-Leserreporter Willi Ruffing. Zugleich fragt er sich, wieso das derzeit nur Taxi- und Busfahrer benutzen dürfen.

Bexbach.
Die Umgestaltung des Bexbacher Bahnhofsvorplatzes zum zentralen Verkehrsknotenpunkt war das größte Bauprojekt der Höcherberg-Stadt in den vergangenen Jahren. Die Bexbacher Innenstadt hat ihr Gesicht komplett gewandelt, viel Geld wurde investiert, um das Bahnhofsumfeld modern und attraktiv zu gestalten und den Öffentlichen Personennahverkehr auszubauen. Im Zuge der Arbeiten entstand auch ein Toilettenhäuschen mit einer Ausstattung vom Feinsten, meint SZ-Leserreporter Willi Ruffing.

Der konnte kürzlich, als die Türen auf waren, weil die Reinemachefrau gerade tätig war, einen Blick hineinwerfen – denn normalerweise ist die Anlage noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und benutzbar. Nur Personen mit Schlüssel für die Anlage, also Taxi- unbd Busfahrer, können diese Toilette benutzen. Kein Zustand, meint Ruffing, denn wegen der geschlossenen Toilette würden viele Menschen ihre Notdurft ein paar Meter weiter in der Personenunterführung verrichten. „Diese sieht dann das ganze Jahr entsprechend aus und riecht, während die Problemlösung dicht daneben dem Normalbürger weiterhin verschlossen bleibt.“

Der Stadtverwaltung ist das Problem natürlich bekannt. „Die neue Toilettenanlage dort war eine Auflage des für die Förderung zuständigen Ministeriums“, erklärte gestern der zuständige Fachbereichsleiter der Bexbacher Stadtverwaltung, Thomas Schneider, im Gespräch mit der SZ. „Wir sind gegenwärtig dabei, das Problem zu klären im Rahmen eines Projekts, das mit den Themen Stadtreinigung, Sicherheit und Ordnung zusammenhängt“, so Schneider weiter mit Blick auf Vorfälle in Sachen Vandalismus, die es im Bahnhofsbereich schon gegeben hat.

Man arbeite daran und gehe davon aus, dass das Projekt in Kürze abgeschlossen werden kann. „Dann werden wir es vorstellen. Wir haben bereits verschiedene Aktionen erlebt in diesem Bereich und wollen auf jeden Fall einem möglichen Vandalismus vorbeugen. Wir wollen natürlich für Bahn- und Buskunden vernünftige Rahmebnbedingungen bieten“, sagte Schneider. „Das Ziel unserer Bemühungen ist natürlich eine dauerhafte Öffnung der Toilettenanlage für alle.“

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