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OB Lorig rechnet in etwa zwei Wochen mit dem Abbruch-Start auf dem Kaufhof-Areal

Direkt gegenüber vom Alten Rathaus (vorn rechts) sollen jetzt die Ruine des Ex-Kaufhofs (Mitte) und des früheren Parkhauses (links daneben) abgerissen werden, dazu auch etliche Nachbarbauten. Bis Ende April 2017, meint Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig, werde der Abbruch erledigt sein. Foto: Becker & Bredel</p>

Direkt gegenüber vom Alten Rathaus (vorn rechts) sollen jetzt die Ruine des Ex-Kaufhofs (Mitte) und des früheren Parkhauses (links daneben) abgerissen werden, dazu auch etliche Nachbarbauten. Bis Ende April 2017, meint Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig, werde der Abbruch erledigt sein. Foto: Becker & Bredel

Der Stadtrat hat entschieden – zum zweiten Mal. Und hat am Donnerstagabend, wie bereits kurz berichtet, erneut beschlossen, den millionenschweren Auftrag an eine aus zwei Unternehmen bestehende Bietergemeinschaft zu vergeben, genau wie schon bei der ersten Sitzungs-Runde Anfang Oktober. Dieses Firmen-Duo soll nun die Ruine des früheren Kaufhofs und die zum Abbruch bestimmten Nachbargebäude dem Erdboden gleichmachen. Schnellstmöglich. Genauer: Bis Ende April soll das Ganze über die Bühne sein – das hat Oberbürgermeister Klaus Lorig ( CDU ) am Freitag auf SZ-Anfrage mitgeteilt.

Um diesen Auftrag hatte es zuvor Sorgen, Debatten und juristisches Gezerre gegeben. Denn eine der beiden Firmen, aus denen die Bietergemeinschaft besteht, hat Ende Oktober einen Insolvenzantrag gestellt – und wie berichtet, kamen dadurch Zweifel auf, ob das Duo wohl ausreichend leistungsfähig sei, den komplexen Abriss-Job zu erledigen. Diese Zweifel, sagt Lorig, seien ausgeräumt. Die Bietergemeinschaft habe im Laufe der zurückliegenden Woche „glaubhaft und nachvollziehbar“ dargelegt, dass sie den Auftrag erledigen könne. Nicht nur „könnte“, im Konjunktiv beziehungsweise in der Möglichkeitsform, sondern „kann“, in der Wirklichkeitsform, betont Lorig. Die Daten und Fakten zu ihrer Situation und ihren Fähigkeiten, die die Firma nun geliefert habe, hätten Verwaltung und Stadtrat überzeugt. „Alle Fragen, die noch offen waren, sind geklärt“, sagt Lorig. Das Wichtigste: „Es geht uns um eine rechtssichere Entscheidung.“

Jetzt sei der Auftrag vergeben. Und auch schon bestätigt. Eine Vergabe an die bei der Ausschreibung nächstplatzierte Firma, deren Angebot rund eine halbe Million Euro teurer war als das jetzt angenommene, stehe nicht mehr zur Debatte: „Wir haben einen Beschluss gefasst“, lautet Lorigs knapper Kommentar.

In etwa zwei Wochen rechne die Verwaltung damit, dass „sichtbar“ etwas geschehe auf dem Kaufhof-Areal, dass Maschinen anrücken. Wobei zunächst ein Bauzaun auf dem Gelände errichtet werden müsse. Und dann werde erst mal innen gearbeitet; vor dem eigentlichen Abriss müsse man die Gebäude ja entkernen.

Wann die Bürger-Informationsveranstaltung stattfinde, die er versprochen hatte, sei derzeit noch offen, sagt Lorig. Denkbar, dass man sie erst im Januar terminiere. Denn vorweg müssten Stadt und Abbruchunternehmen ja gemeinsam klären, welche Straßensperrung wann nötig sei, wie man während der Arbeiten überhaupt den Verkehr in der Innenstadt führen könne und wann die Anwohner wo mit Lärm zu rechnen hätten.

Der Start der Arbeiten, räumt Lorig ein, verspäte sich; eigentlich sei er für Anfang November vorgesehen gewesen. Dennoch sei davon auszugehen, dass der Abbruch Ende April abgeschlossen werde. Planmäßig.

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