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Offizielle Inbetriebnahme des Solarparks am Wallesweiler Hof

Nachrichten aus der Region St. Wendel.

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St. Wendel. Blumen für die Regierungschefin, Komplimente für den Verwaltungschef und strahlender Sonnenschein. Bei der offiziellen Inbetriebnahme des Solarparks St. Wendel am Wallesweiler Hof am Dienstagnachmittag (wie berichtet), stimmten Stimmung und Wetter. In viereinhalb Monaten haben die Stadtwerke St. Wendel mit ihren Partner und beauftragten Unternehmen auf dem Gelände der ehemaligen Schießanlage der französischen Garnison 14 600 Solarmodule aufstellen lassen. Die haben zusammen eine Leistung von 3,35 Megawatt und sind in der Lage 1000 der 8000 Haushalte in der Stadt St. Wendel mit Strom zu versorgen. Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, lobte das Engagement der Stadtwerke und der Stadt St. Wendel. Mit dieser Anlage werde die Energiewende, die sich die Koalition vorgenommen hat, weiter vorangebracht. Vor rund 100 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft bekannte sich die Ministerpräsidentin zum Industrie- und Energiestandort Saarland. Die Abkehr von der Atomenergie sei wichtig und richtig, der Umstieg auf erneuerbare Energien aber schwierig. So seien, um eines der saarländischen Kohlekraftwerke bei Volllast zu ersetzen, rund 1000 Windräder notwendig. Der Umstieg müsse mit Blick auf die Menschen erfolgen und bezahlbar bleiben. Das sei gerade im Saarland mit der höchsten Quote an Wohneigentum besonders wichtig.

Mit einem Blumenstrauß begrüßte Bürgermeister Klaus Bouillon die Ministerpräsidentin bei ihrem ersten offiziellen Besuch in der Stadt. Von der neuen Ministerpräsidentin wünsche er sich, sie möge gegenüber „berechtigten Anliegen der Stadt St. Wendel“ genauso offen sein wie ihr Vorgänger Peter Müller. Berechtigten Anliegen aus St. Wendel werde auch sie sich nicht verschließen. Soweit sie wisse, habe St. Wendel bislang nur „berechtigte Anliegen“ vorgebracht. Dietmar Bauer, Stadtwerke Geschäftsführer, stellte die technischen Daten der Anlage vor und dankte dem Mitbauherrn, der WVE GmbH Kaiserslautern, dem Generalunternehmer, der Juwi AG aus Wörrstadt, und den übrigen Beteiligten, Verwaltungen und Organisationen für die gute Zusammenarbeit. So sei es möglich gewesen, die Anlage in Rekordzeit von 4,5 Monaten zu errichten.

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