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Ohne Benachrichtigungskarte kein Paket

Saarbrücken. Seit rund drei Wochen, so berichtet der Leiharbeiter und Schweißer Patrick Beck, 46, wartet er auf ein Paket aus der Schweiz. Er sagt, es enthalte Zertifikate, ohne die er nicht arbeiten dürfe. Und wenn er bis zum 12. März seine Zertifikate nicht bekomme, verliere er seine Stelle. Außerdem sei ihm bereits ein Schaden von rund 2000 Euro Schaden entstanden, weil er ohne die Zertifikate schon seit zwei Wochen nicht mehr arbeiten dürfe. Beck hatte einen Job in der Schweiz. In einer Arbeitspause kehrte er ins Saarland zurück. Seine Zertifikate ließ er in der Schweiz. Dann sorgte das Schweizer Wetter dafür, dass Beck dort nicht mehr weitermachen konnte. Beck blieb im Saarland. Seine Zertifikate sollte er per Post erhalten.


Vom Schweizer Arbeitgeber erfuhr er, dass sein Paket am 16. Februar in Saarbrücken war. Eine Benachrichtigungskarte von der Post, so berichtet Beck, bekam er aber nicht. Sein Paket wollte er dennoch abholen. Doch das klappte nicht. Beck berichtet, eine Postangestellte habe ihm geantwortet: „Wenn Sie keine Benachrichtigungskarte haben, dann ist auch kein Paket hier.“ Auch sein Personalausweis und die Sendungsnummer der Schweizer Post halfen ihm nicht. Als er zum fünften Mal zur Hauptpost kam, so sagt Beck, sei sein Paket bereits wieder in der Schweiz gewesen, und es liege dort bis heute in einer Poststelle. Der Absender sei weder bereit, das Paket zurückzunehmen, noch es erneut zu versenden.  Beck vermutet, dass der Saarbrücker Paketzusteller die Benachrichtigungskarte für Beck statt in den Briefkasten im Hausflur an die Klingel gesteckt haben könnte. Dann könnte der Wind sie weggeweht haben.



Die Pressestelle der Post in Frankfurt hält das für unmöglich: „Unsere Paketzusteller übergeben die Karten an die Postboten. Die haben Schlüssel zum Haus und werfen die Karten in den Briefkasten.“ Trotzdem versprach die Post, sie werde sich um Becks Angelegenheit kümmern. Gestern wartete er immer noch auf sein Paket.
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