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„Ohne sie alle könnten wir uns das alles nicht leisten“

Die Stadt Saarbrücken hat sich am Samstag mit einem geführten Rundgang bei den großen und kleinen Bürgern bedankt, die eine Tierpatenschaft im Wildpark übernommen haben.

Es sind 35 Paten, die jährlich zwischen 40 Euro für ein Meerschweinchen und 300 Euro für den Luchs überweisen und damit einen willkommenen Beitrag für die Versorgung der gut 120 heimischen und heimisch gewordenen europäischen Wild- und Haustiere leisten. Der Wildpark im Meerwiesertalweg in der Nähe der Universität ist das ganze Jahr ohne Eintritt geöffnet. Vor allem an Wochenenden mit schönem Wetter zählt er zu den meistbesuchten Freizeiteinrichtungen der Stadt. Saarbrücken lässt sich den Unterhalt des 1929 gegründeten Wildparks etwa 200 000 Euro im Jahr kosten; das meiste davon sind Personalaufwendungen für den Tierpfleger und seinen Helfer. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) bedankte sich am Samstag auch ausdrücklich bei den zahlreichen Praktikanten und vor allem Bürgerarbeitern, die über geförderte Maßnahmen an Erhaltung, Pflege und Gestaltung des Parkes mitarbeiteten.

„Ohne sie alle könnten wir uns das alles nicht leisten“, sagte sie. Gemeinsam mit dem dreijährigen Tierpaten Leonard Texter aus Saarbrücken gab Charlotte Britz die neue Aussichtsplattform über dem Wildschweingehege frei. Wie Stadtförster Ralf Blechschmidt erklärte, wurde die Plattform aus Robinien und Eichen aus dem Stadtwald gebaut. Es handele sich um eine erstklassige Handarbeit, die unter Anleitung von Schreiner Andreas Derow vom Zentrum für Bildung und Beruf Saar gGmbH in Burbach in wochenlanger Arbeit entstand.

Die Wildschweine, die Mais und Äpfel üblicherweise aus der Schaufel eines Radladers bekommen, waren übrigens noch etwas irritiert, dass das Mittagessen am Samstag von oben heruntergeflogen kam. Behindertenbeauftragter Michael Wagner wünschte sich beim Termin, dass die beiden für 2018 versprochenen Behindertenparkplätze auf dem Gelände früher eingerichtet werden. Grünamtsleiterin Carmen Dams wies darauf hin, dass übergangsweise eine Einfahrtgenehmigung (mit Anmeldung) erbeten werden könne.

AUF EINEN BLICK

Die Tiere im Saarbrücker Wildpark kann jeder durch eine Patenschaft unterstützen. Sie läuft ein Jahr. Das eingenommene Geld verwendet der Park ausschließlich für die Versorgung der Tiere. Tierpaten erhalten eine Patenschaftsurkunde mit einem Foto des jeweiligen Tieres sowie einen Patenschaftsvertrag.

Während der Laufzeit der Patenschaft, die auch verschenkt werden kann, wird der Name des Paten am Eingang veröffentlicht. Im Saarbrücker Wildpark leben folgende Tiere: Damwild, Kaninchen, Mufflons, Nordluchs, Wildkatze, Rehwild, Rotwild, Schwarzwild, Steinwild, Wisent, Schafe, Zwergesel, Zwergziegen, Ponys, Fasane, Hühner, Tauben, Meerschweinchen, Uhu und Eulen. wp

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