A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Luisenbrücke und AS Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen mit Hochwasser ist zu rechnen Eine Einrichtung der Hochwasserumfahrung auf der A 620 für den späten Nachmittag/ Abend kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorsorglich nicht im Umfahrungsbereich/ Gefährdungsbereich abzustellen und die mögliche Sperrung in die Fahrzeit einzuberechnen. (11.12.2017, 16:21)

A620

Priorität: Dringend

2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Onkel (34) soll kleine Nichte missbraucht und dabei gefilmt haben

Symbolfoto.

Symbolfoto.

Wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs seiner kleinen Nichte sowie dem Herstellen und Verbreiten von Kinderpornografie muss sich ein 34 Jahre alter Mann aus dem Saarland vor dem Landgericht verantworten. Die Anklageschrift wirft dem gebürtigen Deutschen vor, die kleine Tochter seiner Schwester über einen Zeitraum von zwölf Monaten mehr als zehn Mal missbraucht zu haben.

Die Übergriffe sollen sich im privaten Umfeld der Familie des Mannes ereignet haben, als der Onkel auf die kleine Nichte aufpasste. Sie begannen laut Anklageschrift, als das Mädchen sieben Monate alt war. Dabei soll der Mann das teils unbekleidete Kind unsittlich berührt haben. Außerdem hat er angeblich das Baby dazu gebracht, ihn am entblößten Körper anzufassen. Zwei der Übergriffe werden als möglicher schwerer sexueller Missbrauch eingestuft. Von den Taten soll der Angeklagte neun Kurzvideos und mehr als zehn Fotos gemacht haben. Einige davon habe er per WhatsApp an einen Bekannten verschickt.

Außerdem soll der Mann weitere 36 kinderpornografische Bild- und Videodateien mit noch üblerem Inhalt besessen haben. In ihnen werden laut Anklageschrift gefesselte Kleinkinder gezeigt, die beim schweren sexuellen Missbrauch vor Schmerzen schreien.

Am ersten Prozesstag äußerte sich der 34-Jährige noch nicht zur Sache, sondern berichtete über seinen Lebenslauf. Zu den Anklagevorwürfen will er sich am nächsten Sitzungstag Mitte Dezember äußern. Es wird erwartet, dass der Angeklagte, der bereits seit fast acht Monaten in Untersuchungshaft sitzt, dann ein Geständnis ablegen wird. Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein