A62 Landstuhl Richtung Nonnweiler Zwischen Parkplatz RA Freisener Kreuz und AS Birkenfeld Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle auf dem Überholstreifen (15:01)

A62

Priorität: Sehr dringend

1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Opelaner in der Pfalz haben Angst um ihre Jobs


Kaiserslautern. Hier werden keine kompletten Autos gebaut, sondern Komponenten für das neue Mittelklassemodell Insignia und Motoren. Betriebsratsvorsitzender Alfred Klingel (57): „Wir hängen derzeit hier zu siebzig Prozent vom Insigina ab, der Rest entfällt bei unseren Zulieferungen auf Astra und Corsa für Bochum und Eisenach.“

In Kaiserslautern produzieren heute rund 3500 Beschäftigte – darunter auch etliche Saarländer – Motoren und Komponenten als Zulieferer für die Opel-Montagewerke in Rüsselheim, Bochum und Eisenach. In der Spitze hatte das Werk 1982/1983 sogar 6700 Mitarbeiter. Sanierungswellen führten über die Jahre zum Stellenabbau. 2004 wurde ein Standortsicherungsvereinbarung geschlossen, der Kündigungen bis 2010 ausschließt. Karl-Friedrich Monnheim: „Wir haben hier schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt.“ Er ist seit 28 Jahren im Werk beschäftigt und wohnt in Kirchheimbolanden. Monnheim: „Es tut einfach weh. Wenn man so lange im Unternehmen ist und die aktuelle Diskussion sieht. Opel hat draußen keine Lobby. Von denen weiß keiner, wie es uns hier drin geht. Wir brauchen Arbeit für uns und unsere Kinder.“ Vom aktuellen Fahrzeugangebot von Opel ist er überzeugt: „Wir haben genau so gute und richtige Autos wie die anderen Hersteller.“

Manfred Buck, Teamleiter im Insignia-Sektor, ist ebenfalls alter Opelaner. Der Pfälzer lässt sich so leicht nicht unterkriegen. Buck: „Wir machen uns schon Gedanken, wie das hier weitergeht. Aber wir werden für das Werk kämpfen.“ szn/dög

Mehr zum Thema

:: Kaiserslautern: Opel-Bänder stehen still (15.10.2008)





Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein