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Parkplatz nimmt Konturen an

Nachrichten aus der Region Homburg.

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„Mein Ziel war es immer, mit dem neuen Parkplatz an der Uhlandstraße die bestehenden Geschäftslagen in der Innenstadt zu stärken. Das ist der Hauptgrund für diese Baumaßnahme.“ So begründete Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner gestern im Gespräch mit unserer Zeitung die konkretisierten Pläne, zwischen Uhland- und Kaiserstraße mittelfristig 120 neue Parkplätze zu schaffen (wir berichteten). Aktuell haben sich die bisherigen Vorstellungen nun aber geändert. War ursprünglich angedacht, auf dem Gelände des ehemaligen Sparkassen-Parkplatzes und dem unmittelbar angrenzenden Spielplatz mit Säulenbrunnen ein zweistöckiges Parkhaus mit separaten Zufahrten zu den Parkebenen über Uhland- und Kaiserstraße zu errichten, ist man von diesen Überlegungen nun abgekommen.

Grund dafür sei der Zukauf eines Wohnhauses an der Kaiserstraße und die Nutzung des zweiten Spielplatzes an der Uhlandstraße als zusätzliche Parkfläche, erklärt der zuständige Beigeordnete Rüdiger Schneidewind. So soll nun eine einzige ebenerdige Parkfläche angelegt werden. Der Flächenzugewinn macht’s möglich. Auch die Zufahrt an der Kaiserstraße kann anders gestaltet werden. Dass damit alle Spielplatz- Möglichkeiten in der City verschwinden, ist den Verantwortlichen im Homburger Rathaus klar. Auch deswegen machte Rüdiger Schneidewind gestern deutlich: „Wir müssen möglichst ortsnah einen Ersatzspielplatz für die Innenstadt schaffen. Es ist also nicht so, dass dieser Spielplatz ersatzlos gestrichen wird.“

Noch gebe es keine konkreten Pläne, wo dieses Ersatzangebot sein Zuhause finden werde. Es sei die Absicht, so Schneidewind, mit Baubeginn des neuen Parkplatzes eine Ausweichlösung für den wegfallenden Spielplatz bieten zu können. Die Pläne an der Uhlandstraße standen in der Vergangenheit auch in der Kritik, vor allem mit Blick auf die veranschlagten Kosten. Mit den neuen Plänen werde sich aber das Gesamt- Kostenniveau senken, so Schneidewind.

So gehe man auf Basis der gegenwärtigen Kostenschätzung nun von 1,82 Millionen Euro statt bisher 2,28 Millionen Euro aus, immerhin eine Minderung von 460 000 Euro. Dabei seien der Grundstückserwerb an der Kaiserstraße sowie ein Betrag von 100 000 Euro für den Ersatz-Spielplatz schon Teil der neuen Kostenkalkulation.

Allerdings bietet die neue Lösung eben nur 120 statt der bisher 135 geplanten Parkplätze. Diese seien aber, so der Beigeordnete weiter, mit 2,70 Meter für Regelparkbuchten und 3,50 Meter für Behinderten- Parkplätze nun deutlich größer als die des städtischen Parkhauses unter den beiden Geschäftszentren. Der Baubeginn ist Anfang 2014 geplant. Gefragt, was das neue Parken in der Innenstadt kosten wird, verwies Schneidewind auf die derzeit geltenden Preise der verantwortlichen Homburger Parkhaus- und Stadtbus-Gesellschaft (HPS). „Es wird dort die gleiche Regelung gelten wie in unserem bestehenden Parkhaus.“

Ebenso wie Oberbürgermeister Schöner verdeutlichte auch Schneidewind die Bedeutung der neuen Parkmöglichkeit. „Wir erreichen hier, dass die Kunden die Geschäfte der Innenstadt leicht zu Fuß erreichen können – von einem modernen und komfortablen Parkraum aus.“

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