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Party im Völklinger Schillerpark endet im Ärger

Symbolfoto.

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Schon wieder hat das Publikum bei den Summer-Open-Airs einen draufgelegt. Ein neuer Besucherrekord war aber auch zu erwarten, stand doch der smarte Bouser Italiener Giovanni Burgio mit seinem DaVinci-Quartett zusammen mit der einst bei den TV-Popstars bekannt gewordenen Sängerin Rossana, seinem Bruder Luigi an den Tasten und Gitarrist Markus Krotten auf der Bühne der Konzertmuschel im Schillerpark. Das Wetter dazu sonnig und nicht mehr so drückend heiß wie an den Vortagen - gerade angenehm und passend zur Musik, wie ein Urlaub in Italien. „750 Zuhörer“, so schätzt Veranstalter, Gastgeber und Hausherr auf dem Areal des Parkhotel Albrecht, Markus Albrecht, und zählt dabei sicher noch die mit, die von der Hotel-Terrasse aus der Musik lauschen. Jedenfalls ist der Park voll – viel mehr geht da wirklich nicht mehr. Giovanni und Rossana eröffnen mit italienischen Duetten: „Sharazan“ und „Felicita“, um sich dann langsam an erste mitreißende Party- und Sommerhits heranzutasten: „Bailando“, „Mambo Number Five“, „Gloria“ und das immer noch unausweichliche „Atemlos“. Um dann mit einem verliebten Duett die Pause einzuleiten. Danach heißt es dann „Aufstehen“. Und tatsächlich folgen die Zuhörer auf den Sitzplätzen. So lässt es sich viel besser zusammen feiern: „Lasciatemi cantare“ singt man gemeinsam. Und dann fordert Giovanni auf: „Rossana, hol das Handy.“ Was er als Selfie von der Bühne festhalten will: Seinen Schlachtruf, das lang gezogene „Volare“ beantworten seine Fans nicht nur mit dem gewohnten „Oho“. Das Spiel wird neuerdings mit der aus Fußballstadien bekannten Armwelle „La Ola“ kombiniert. Zum Finale dann wieder Partymucke, die prima ankommt. „Über den Wolken“ und „Er gehört zu mir“ – da singen alle mit. Es folgt eine Erinnerung an den verstorbenen Udo Jürgens . „Er schaut uns vom Himmel aus zu, wenn wir singen: Ich war noch niemals in New York“, so Giovanni. Der Montagabend, der so schön im Schillerpark begonnen hatte, endete für Italo-Sänger Giovanni Burgio mit einer Anzeige wegen Beleidigung. Das bestätigte die Polizei gestern. Dabei ging es zunächst, und die Auseinandersetzung an einem Konzertabend unter freiem Himmel ist nicht neu, um Ruhestörung. Burgio rockte die Bühne und behielt leider in der Zugabe nicht die Uhr im Auge. Kurz nach 22 Uhr rückte dann die herbei gerufene Polizei an. Wie Burgio später informierte, musste er seine Personalien angeben, es wurden Zeugen, Konzertgäste auf dem Weg nach Hause von den Beamten befragt. Es heißt, der Sänger habe die Beschwerdeführer gegen die Konzertreihe beleidigt. „Das habe ich auf keinen Fall getan“, sagt er. Bliebe sein Engagement während des Konzertes für die Anhänger der Open-Airs, die er immer wieder aufforderte, sich pro Konzert in Listen einzutragen, die am Schillerpark aushingen. Und dass Burgio zum Schluss auch noch ein leidenschaftliches Statement abgab – im Sinne der anwesenden Musikfreunde.
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