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Pascal-Denkmal: Das denken Burbacher darüber



Burbach.
Für die Malstatterin Dorit Ender steht seit langem fest, was in Burbach geschehen sollte, um die Erinnerung an Pascal Zimmer lebendig zu halten. Sie habe schon immer darüber nachgedacht, die Tosa-Klause abzureißen. Dort soll der kleine Pascal Zimmer missbraucht und ermordet worden sein. Und genau dort sollte das Denkmal stehen, wie Dorit Ender findet. „Ich will nicht, dass dieser Fall in Vergessenheit gerät. Deshalb halte ich das für eine gute Idee“, sagt die 49-Jährige.



Ähnlich sieht es Hans Rischmann aus Burbach: „Ich finde das Vorhaben auf jeden Fall gut. Wer das Denkmal sieht, vergisst den Kleinen nicht.“ Er verstehe durchaus, wenn jemand anderer Meinung ist. Es sei ein heikles Thema.

Petra Slapnik aus Burbach ist denn auch wegen der Brisanz des Falles gegen das Denkmal. „Ich bin der Meinung, dass es den Ruf von Burbach schädigt, wenn man den Fall wieder in die Medien bringt. Deshalb finde ich es gar nicht gut, ein solches Denkmal zu errichten“, sagt die 49-jährige Verwaltungsangestellte.

Margot Wittmann betrachtet das Vorhaben aus verschiedenen Blickwinkeln. „Ich finde es zwar gut, wenn man ein Denkmal für Pascal errichten würde. Allerdings denke ich, dass man dann so einfach einen Schlussstrich unter den Fall zieht. Sie sollten noch verstärkt weitersuchen. Vielleicht wird er ja doch noch gefunden“, gibt die Burbacherin zu bedenken. Und: „Die Überlegung, ein Denkmal zu bauen, verdeutlicht viel zu sehr, dass alles vorbei ist.“

Hans Peter Ulrich aus Burbach ist sich seiner Meinung ganz sicher. „Ich wäre auf jeden Fall damit einverstanden, wenn eine Gedenkstätte errichtet wird. Ich habe Pascal von Geburt an gekannt und finde es gut, dass die Stadt jetzt was macht. An Ermittlungen passiert leider sowieso nichts mehr“, meint der Blechschlosser. Der Frank Hoffmann (39) denkt ähnlich. „Ich fände es toll, wenn man die Idee umsetzen würde. So kann man den Jungen nicht vergessen, da man einfach an ihn denken muss, wenn man das Denkmal sieht. Genau das ist das Wichtige. Wie der Name schon sagt: Denk mal!“

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