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Pech: FCS führte gegen Stuttgart - 2:2 in 86. Minute

Wappen des 1. FC Saarbrücken

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Von SZ-Mitarbeiter Patric Cordier

Stuttgart. „Guts-Muths-Weg“ hatten gut 600 Fans des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Samstag in ihr Navigationssystem eingegeben, um zum Gazi-Stadion in Stuttgart-Degerloch zu kommen. Guten Mutes nach den Siegen über Offenbach und Dresden war auch die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger beim VfB Stuttgart II angetreten, doch nach dem 2:2 (0:1) fuhren alle enttäuscht nach Hause.

„Wir haben zwei Punkte verschenkt“, brummte Jonathan Zydko. „Sieben Punkte aus drei Spielen ist gut, aber es hätten neun sein müssen“, meinte Sven Krause, und Nico Zimmermann sagte sauer: „Das darf nicht passieren.“

Das – das war das 2:2 in der 86. Minute. Nach einer Ecke von Kevin Stöger stand Tobias Rühle völlig frei im FCS-Strafraum. Er traf den Ball nicht richtig – und vielleicht auch darum sprang das Spielgerät über Torwart Enver Marina ins lange Eck. Zydkos Rettungsversuch kam zu spät. „Der Ball war drin“, gestand der rechte Verteidiger.

Ärgerlich, dass der FCS schon wieder ein Gegentor nach einer Standardsituation bekommen hat. „Die Zuteilung ist da, aber wir sind einfach zu weit vom Gegenspieler weg“, schimpfte Trainer Luginger. Umso ärgerlicher, weil der FCS ab der 37. Minute einen Mann mehr auf dem Feld hatte. Alexander Riemann hatte gegen Marcus Mann nachgetreten – eine harte, aber korrekte Entscheidung des starken Schiedsrichters Dominik Nowak.

Weniger stark war die FCS-Abwehr sieben Minuten später.  Nach einem Freistoß von Tobias Rathgeb standen zwei Stuttgarter allein vor dem Tor, Raphael Holzhauser nutzte das zum 1:0 kurz vor der Halbzeit. „Uns hat heute die letzte Konzentration gefehlt, gerade in der Defensive“, sagte Luginger, „die letzten Spiele haben Kraft gekostet.“

Doch Saarbrücken kam zurück. Der eingewechselte Sven Krause besorgte das 1:1 (53.). Der Winter-Neuzugang erzielte damit sein erstes Pflichtspieltor, „aber ich kann mich darüber nicht mehr richtig freuen“. Nach dem 2:1 (75.) von Stephan Sieger schien der FCS den Sieg in der Tasche zu haben. Mann hatte in die Schnittstelle der Abwehr gespielt, Sieger tanzte Pekka Lagerblom aus und schlenzte den Ball aus 16 Metern ins Eck.

„Dass die Mannschaft nach dem 2:2 enttäuscht ist, spricht für ihre Einstellung“, begann Trainer Luginger direkt nach dem Schlusspfiff mit der Seelenmassage, „vor dem Spiel wären wir sicher mit einem Punkt zufrieden gewesen.“


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