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Pendler genervt: A1 schon wieder dicht

Saarbrücken. Nicht einmal neun Monate ist es her, dass die Baumaschinen die A 1 zwischen dem Kreuz Saarbrücken und Quierschied verlassen haben und der Streckenabschnitt nach 17 Monaten Grundsanierung wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Nun ist derselbe Abschnitt erneut nur einspurig passierbar, was gestern etliche Pendler verärgert feststellen mussten. Doch warum? Hatte nicht Verkehrsministerin Sabine Peter selbst anlässlich der Freigabe der Strecke betont, alle Schäden seien „von Grund auf beseitigt“ worden? Immerhin 17 Millionen Euro hatte der Bund in die Sanierung investiert.

Dass dabei offensichtlich trotzdem nicht alles glatt gelaufen ist, bestätigte gestern der Landesbetrieb für Straßenbau. Die Wurzel allen Übels soll demnach eine sogenannte Gleitschutzwand aus Metall sein, die die beiden einspurigen Fahrtrichtungsstreifen, über die der Verkehr während der Zeit der Baustelle geführt wurde, von einander trennte. Die Wand soll sich – strapaziert durch Temperaturschwankungen und vorbeidonnernde Lkw – an einigen Stellen so tief in den Asphalt gebohrt haben, dass kleine Schlaglöcher zurückblieben. Die nun ausgebessert werden müssen. Inwiefern das Missgeschick vermeidbar gewesen wäre, wird nun vom Landesbetrieb für Straßenbau geprüft.

Für die 150 000 Euro, die die Ausbesserungsarbeiten etwa kosten werden, müssten jedenfalls nicht die Steuerzahler aufkommen, so Landesbetriebs-Sprecher Klaus Kosok. Diese würden der für die Schutzwand zuständigen Firma in Rechnung gestellt. Mit der Baustelle müssen die 17 000 Autofahrer, die täglich auf der A1 unterwegs sind, noch bis zum 9. September leben. jkl

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