A1 Trier Richtung Saarbrücken Zwischen Parkplatz Sombach Mühle und Parkplatz Schaumberg Kreuz Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (16:31)

A1

Priorität: Sehr dringend

8°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
8°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Perl: Schlafendes Mädchen (3) im Bus vergessen

Perl/Trassem. Mehrere Stunden suchten Eltern und Polizei am Montagabend (01.08.2011) nach einem dreijährigen Kind, bis sie es endlich in einem Bus in Perl fanden – schlafend. Ein Busfahrer, der Schützlinge der Kindertagesstätte im rheinland-pfälzischen Trassem nach Hause transportieren sollte, hatte die Kleine glatt übersehen und mit nach Hause genommen. Als die Polizei und der verängstigte Vater am Abend Bus und Kind fanden, schlief die Dreijährige bereits über zwei Stunden in ihrem Sitz.




Haltestellen erfolglos abgefahren

Die besorgte Mutter des Mädchens hatte gegen 18 Uhr die Polizei in Saarburg alarmiert und mitgeteilt, dass ihre Tochter, die die Kindertagesstätte in Trassem besucht, noch immer nicht zuhause angekommen sei. Der Bus fahre normalerweise planmäßig um 16.25 Uhr in Trassem ab. Sofort setzte sich die Polizei mit den Erzieherinnen in Verbindung und erfuhr, dass insgesamt vier Kinder den Bus bestiegen hätten – darunter die Dreijährige. Daraufhin fuhr die Polizei die einzelnen Haltestellen des Kindergartenbusses ab – ohne Erfolg.

Weder von dem Bus noch vom Kind fanden sie eine Spur. Nachdem die Beamten den Wohnort des Busfahrers in Perl ausfindig gemacht hatten, machten sie sich mit dem Vater des Mädchens auf den Weg ins Saarland. Schließlich fanden sie den verschlossenen Bus – samt dem schlafenden Kind. Der Busfahrer war jedoch nicht erreichbar. Die Folge: Der Vater versuchte, die Seitenscheibe des Busses aufzuschieben, was ihm schließlich gelang. Endlich konnte er seine vermisste Tochter in die Arme schließen. Für die Perler Polizei, die bei dem Einsatz ebenfalls beteiligt war, steht fest: „Zum Glück ist alles noch gut ausgegangen."

Wie es heißt, gilt der Busfahrer als fürsorglich und hilfsbereit. Jetzt soll es zu einem Gespräch zwischen Busunternehmen und Kita kommen, um solche Fälle künftig auszuschließen. red

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein