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Perspectives-Festival: Drei Stunden Feuerinstallation für 300 000 Euro im DFG

Am Samstag wird die Compagnie Carabosse den Deutsch-Französischen Garten mit einer Feuerinstallation in ein Lichtermeer verwandeln.

Am Samstag wird die Compagnie Carabosse den Deutsch-Französischen Garten mit einer Feuerinstallation in ein Lichtermeer verwandeln.

Das Spektakel der weltweit aktiven französischen Compagnie Carabosse von der Atlantikküste gilt als einer der Höhepunkte des Festivals Perspectives, das am Donnerstag in Forbach eröffnet wird. Mitveranstaltet wird der Abend von der Stadt Saarbrücken, dem Land und dem Département Moselle. Drei Stunden lang können Besucher die Installation mit Live-Musik auf nächtlichen Spaziergängen erkunden. Los geht es um 20 Uhr mit Musik.

300 000 Euro kostet der Feuerzauber für eine Nacht, das ließ so manchem Saarbrücker Stadtverordneten im Vorfeld den Atem stocken. Doch die realen Kosten für die saarländischen Partner seien gering, versicherte man. 40 000 Euro muss das Land übernehmen, rund 8000 Euro die Landeshauptstadt. Denn das Ganze ist ein EU-Projekt mit vielen Partnern aus der Großregion und wird laut Stadt und Land zu 45 Prozent von der Europäischen Union finanziert. Frankreichs Kulturministerin Aurélie Filipetti habe für ihre Heimatregion im Osten etwas Gutes tun und ein großes Projekt zum Thema Industriekultur, Stahl, Kohle und Feuer lancieren wollen, hört man hinter den Kulissen. Die Initiative dazu sei vom Generalrat des Departments Moselle ausgegangen, bestätigt Festivalchefin Sylvie Hamard. „Er suchte dafür einen Partner auf deutscher Seite und ich habe sofort gesagt, das wäre etwas Tolles für die Perspectives“, sagt Hamard. Sie holte Stadt und Land mit ins Boot.Das Festival verfügt über ein Gesamtbudget von 710 000 Euro. Dank EU-Förderung könne man so mit Carabosse ein großes Spektakel mit freiem Eintritt für ein großes gemischtes Publikum anbieten. „Es passte super ins Konzept und ist einfach ein wunderschönes, poetisches Projekt“, schwärmt die Festivalchefin.

Auch die Sicherheitsmaßnahmen sind im städtischen Kostenanteil eingerechnet, sagt Stadtsprecher Thomas Blug. 40 Kräfte der Feuerwehr, des DLRG, der Verkehrssicherung und Sanitäter werden am Samstag dafür sorgen, dass sich die erwarteten 15 000 Besucher frei und ungefährdet im Park bewegen können.
 
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