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Peter Müller: „Das geht nitt lang gudd“

  Saarbrücken. Das Jamaika-Bündnis mit Grünen und FDP liegt Saar-Ministerpräsident Peter Müller offenbar schwerer im Magen als bisher angenommen. Diesen närrischen Eindruck jedenfalls erweckte er in seiner Büttenrede zum Neujahrsempfang vor weit über 500 Karnevalisten aus knapp 100 Karnevalsgesellschaften aus allen saarländischen Landkreisen. Er hielt sie wie gewohnt in Reimform: „Der Weg hierher war dieses Mal besonders schwer. Denn dieses Jahr – ich sag's beklommen – musstet ihr nach Jamaika kommen.“ Und schob gleich hinterher: „Das Land wird jetzt von Narren regiert.“ Dass das Saarland jetzt „karibisch hot“ sei, schreibt er sogar seinem Vorgänger Oskar Lafontaine zu. Der habe, um weiter mit Gysi & Co. Bundespolitik machen zu können statt an der Saar mitzuregieren, die CDU gewählt. So trieb es Müller auf seiner karnevalistischen Rede auf die Spitze. Nachdem Müller Streitpunkte in der Koalition wie Nichtraucherschutzgesetz und Stadionneubau angerissen hatte, mutmaßte er: „Das geht nitt lang gudd“, und bekannte: „Da lob ich mir die Faasenacht, wo richtiger Blödsinn wird gemacht.“

Der Chef der saarländischen Karnevalsvereine (VSK), Horst Wagner, hatte zum inzwischen 42. Empfang der VSK-Vereine wie gewohnt Geschenke mitgebracht. Er sprach von „Glacée-Handschuhen“, mit denen er die Koalitionspartner richtig anfassen könne und überreichte ein paar gelbe Boxhandschuhe. Und einen Feuerwehrhelm samt Blaulicht: „Falls irgendwo ein politischer Flächenbrand entsteht.“ al

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