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Peter Müller will heute die Nachfolge regeln

Saarbrücken. Nach 21 Jahren in der Landespolitik, davon elf Jahre als Regierungschef, will Ministerpräsident Peter Müller (55) heute seinen Rückzug ankündigen. Im Rahmen einer Klausursitzung von CDU-Landesvorstand und Fraktion in Eppelborn soll zugleich der Fahrplan für die Neuwahl an der Parteispitze abgestimmt werden. Eine von der Jungen Union vorgeschlagene Mitgliederbefragung ist vom Tisch. Wie die SZ aus Kreisen der CDU erfuhr, wird Müller die bisherige Sozial- und Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (48) für seine Nachfolge an der Spitze der CDU Saar und auch als künftige Ministerpräsidentin vorschlagen. Innenminister Stephan Toscani (43), der ebenfalls als Bewerber im Gespräch war, hat intern signalisiert, Müllers Wunschkandidatin zu unterstützen. Dem Vernehmen nach will er der Partei damit eine Zerreißprobe durch eine Kampfkandidatur oder Mitgliederbefragung ersparen. Wie es hieß, verständigte sich Kramp-Karrenbauer mit Toscani auf ein Paket zur „personellen und inhaltlichen Erneuerung der CDU“. Auch in der künftigen Regierung soll der Generationswechsel sichtbar werden.

Toscani soll demnach im Kabinett eine herausgehobene Position erhalten. Im Gespräch sind ein um mehrere Ressorts erweitertes Innenministerium oder aber das Amt eines Justiz-, Europa- und Kulturministers, der in Personalunion auch Chef der Staatskanzlei sein könnte. Zudem wollen Kramp-Karrenbauer und Müller ihn bei einem Sonderparteitag nach Ostern als Parteivize vorschlagen. Die dreifache Mutter Kramp-Karrenbauer gehört seit dem Jahr 2000 zum CDU-Regierungsteam. Die Püttlingerin, die Landesvorsitzende der Frauen-Union und Mitglied des CDU-Bundespräsidiums ist, war zunächst Innenministerin, dann Bildungsministerin und ist seit 2009 Chefin des Superministeriums für Arbeit, Familie, Frauen, Soziales, Sport und Prävention.
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