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Peter Müller zum Bundesverfassungs- Gericht - nur Spekulation?

Doch mehr als ein Gerücht? Nach dem "Focus" handelt auch die angesehene "Süddeutsche Zeitung" Landesvater Peter Müller als heißen Anwärter auf einen Posten beim Bundesverfassungsgericht. Zumal gleich fünf der 16 "juristischen Päpste" neu gewählt werden. Dabei werde hinter den Partei-Kulissen "gehandelt wie auf einem Basar", schreibt das Blatt. Zu den "Verfassungsrichter-Machern" zähle auf CDU-Seite der saarländische Bundestagsabgeordnete Peter Altmaier. Er gehört sicherlich zu den Wegbereitern für einen Verfassungsrichter Müller. Der Regierungschef könnte übrigens sofort die Nachfolge von Siegfried Broß antreten, dessen zwölfjährige Amtszeit soeben abgelaufen sei. Für dessen Posten hat zwar die CSU das Vorschlagsrecht. Sie muss nur mit der CDU tauschen, der die Stelle des Richters Udo Di Fabio zugeschrieben wird, dessen Amtszeit erst zum Ende 2011 ausläuft.

Ja, es lässt sich trefflich spekulieren, zumal Müller immer wieder für einen solchen Posten gehandelt wurde. Und ob das Regieren wirklich noch Freude macht, wie der oberste Jamaikaner behauptet - da sind Fragezeichen erlaubt. Freilich sind auch Kandidaten, die aus der Politik direkt ins höchste Richteramt wechseln wollten, wie einst Hertha Däubler-Gmelin, gescheitert. Die Frage nach dem Zuviel an Parteipolitik beantwortet Verfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle gelassen: Sobald Parteipolitiker in Karlsruhe wirkten, würden sie schnell "entparteipolitisiert".

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