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Peugeot-Chef Dardart verläßt das Saarland

Saarbrücken. Olivier Dardart verlässt das Saarland nach dreieinhalb Jahren als Peugeot-Deutschland-Chef. Er übernimmt ab Oktober neue Aufgaben in der Konzern-Zentrale in Paris und soll sich vor allem um den Ausbau des Osteuropa-Geschäfts kümmern. Der Abschied vom Saarland falle ihm, seiner Frau und seinen fünf Kindern schwer. "Wir haben oft am Saarufer entlang Ausflüge mit dem Fahrrad gemacht. Bis hin zur Saarschleife. Viele unserer Freunde sind aus Frankreich gekommen, um mit uns gemeinsam das Saarland zu erkunden. Als Franzose fühlt man sich hier etwas zuhause. Es hat allen gefallen." Besonders geschätzt habe Dardart die Möglichkeit, in Saarbrücken essen zu gehen und Leute zu treffen. Aber: "Das können Sie in Saarbrücken niemals geheim tun. Irgendjemand sieht Sie immer", sagt Dardart mit einem Lächeln. Dardarts Frau unterrichtete am Deutsch-Französischen Gymnasium das Fach Wirtschaft in Französisch und Deutsch. ts




Peugeot will mit Elektroautos punkten


Stand der Franzosen auf der IAA steht ganz im Zeichen neuer Technologien - Erster Elektro-Peugeot Ende 2010

Peugeot-Deutschland-Chef Olivier Dardart glaubt an den Erfolg von Elektroautos und Fahrzeugen mit kombinierter Diesel-Hybridtechnologie. Auf dem Markt der Elektroautos will der Hersteller eine führende Rolle übernehmen.

Frankfurt. Peugeot-Deutschland rechnet 2009 mit einem Absatzrekord seit der Wiedervereinigung und verweist gleichzeitig auf die im Saarland mit 19 Prozent besten Marktanteile weltweit. Bis Ende August seien in Deutschland schon 101 000 Fahrzeuge zugelassen worden, bis Jahresende sollen es 132 500 werden, sagte Peugeot-Deutschland Chef Olivier Dardart (Foto: Iris Maurer) auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Abwrackprämie habe vor allem Wirkung beim Verkauf von kleinen und Mittelklasse-Peugeots gezeigt: 107, 206+, 207 und 208. Am erfolgreichsten war der 207, gefolgt vom 308. Als beste Neueinführung am Markt habe sich mit einem neuen, moderneren Design der 206+ erwiesen . "Das ist ein Super-Erfolg für uns. Denn im Vergleichszeitraum zu 2008 sind die Bestellungen um 400 Prozent gestiegen."

Auf der IAA will sich Peugeot als Hersteller präsentieren, dem es um die Entwicklung und Produktion umweltfreundlicherer Fahrzeuge geht, die weniger C02 verbrauchen. So verbrauche etwa der neue 207, der seit September bestellt werden kann, nur noch 96 Gramm C02 Auch aus der Sicht der Kunden zählten beim Autokauf vor allem Umweltfreundlichkeit und sparsamer Verbrauch. Hier soll das neue Elektrofahrzeug "i-On" seine Kunden finden, mit dem Peugeot Ende 2010 startet. Ausgestattet mit einer Lithium-Ionen-Batterie kann der Wagen rund 130 Kilometer zurücklegen. Innerhalb von sechs Stunden können die Batterien an einer herkömmlichen 220 Volt-Steckdose komplett geladen werden, innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent. Mit dem Fahrzeug lasse sich eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern erreichen.

Peugeot will auf dem Markt der Elektroautos nach den Worten von Dardart eine entscheidende Rolle einnehmen. Der Markterfolg dieser Technologie hänge aber auch vom politischen Willen ab, solche Fahrzeuge in Deutschland zu fördern. Auch durch die Bereitstellung einer attraktiven Infrastruktur mit einem engmaschigen Netzes an Ladestationen.

Neben Elektroautos glaubt Dardart auch an den Durchbruch der Hybrid-Technologie, wenn sie mit dem Diesel kombiniert wird. 2011 soll der 3008 als Hybrid auf den Markt kommen. Nach Ende der Abwrackprämie werde es nicht zum Einbruch der Nachfrage kommen. Die Prämie sei vor allem so gut angekommen, weil der Staat dem Bürger etwas geschenkt habe. Auch sei nicht mit Rabattschlachten zu rechnen. Für deutsche Kunden zähle Qualität, Sicherheit, Sparsamkeit, gute Ausstattung zum akzeptablen Preis-Leistungsverhältnis. Dafür seien sie bereit, einen angemessenen Preis zu zahlen.


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