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Pfälzer (22) zerschlägt nach Streit mit Freundin Fenster und Mobiliar

Symbolfoto.

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Mehrere Autofahrer meldeten Sonntagfrüh (18.01.2015) gegen ein Uhr der Polizei (wie diese gestern Abend auf Merkur-Nachfrage bestätigte), in Höhe des Nagelwerkes laufe ein blutender Betrunkener, der sehr aggressiv sei und versuche, Fahrzeuge anzuhalten. Ausgerückte Polizisten stellten vor Ort fest, dass der junge Mann tatsächlich an Händen und Unterarmen blutete. Er wurde deshalb in ein Krankenhaus gebracht. Um kurz vor drei wurde der 22-Jährige wieder entlassen und in die Obhut seiner Eltern übergeben. Die Polizei hatte wegen des Bluts zunächst eine Straftat nicht ausgeschlossen und ermittelt. Ergebnis, so ein Polizeisprecher: Der junge Mann hatte sich mit seiner Freundin auf dem benachbarten Schrebergartengelände aufgehalten. Dort sei das Paar in Streit geraten. Der 22-Jährige habe daraufhin „diverses Mobiliar und Fensterscheiben zerschlagen und sich so die Verletzungen selbst zugefügt“. Anzeigen seien nicht erstattet worden, weder von der Freundin noch von Verkehrsteilnehmern.

Augenzeugen berichteten unserer Zeitung, wie dramatisch die Situation wirkte. Sie hätten aus ihrem Auto beobachtet, wie eine Beifahrerin aus einem stehenden Pkw ausstieg und wegrannte. „Wenige Meter weiter stand mitten auf der Fahrbahn ein junger Mann, bat uns anzuhalten, beide Hände waren blutüberströmt. Wir öffneten das Fenster. Er wollte, dass wir ihn ins Krankenhaus fahren.“ Das Angebot, den Rettungsdienst zu rufen, lehnte der Fußgänger ab. Dann hielt ein weiteres Auto. Dessen Fahrer und ein Mann aus dem Zeugen-Fahrzeug stiegen aus, um dem Blutenden zu helfen. „Dieser wurde direkt aggressiv und drohte, die beiden umzubringen, wenn sie die Polizei riefen.“

Die Zeugen fuhren daraufhin weiter, riefen aus Sorge um die Gesundheit des Mannes, und weil sie sich fragten, woher das viele Blut an den Händen kam, aber trotzdem die Polizei .
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