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Pläne für Ausbildungszentrum der Saar-Polizei in Göttelborn kommen gut an

Symbolbild

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Vor wenigen Tagen hat Innenminister Klaus Bouillon bekannt gegeben, dass bis Frühjahr 2018 ein neues Einsatztrainingszentrum der Polizei in unmittelbarer Nähe zur Fachhochschule für Verwaltung in Göttelborn entstehen soll. Dort sollen praktische, realitätsnahe Polizeiübungen möglich sein, um insbesondere in stressbelasteten Hochrisikolagen ein professionelles polizeiliches Handeln zu gewährleisten (die Saarbrücker Zeitung berichtete). „Dies ist ein weiterer Baustein, mit dem der Innenminister auf die Anforderungen der Zeit reagiert und die Polizei im Land weiter stärkt“, sagt Timo Flätgen. Fraktionssprecher der CDU im Quierschieder Gemeinderat. Flätgen begrüßt diese Investition auf dem ehemaligen IKS-Gelände. „Neben Unternehmen wie Hydac, Nanogate oder erst vor Kurzem BBL entwickelt sich auch der sogenannte Campus Göttelborn mit der Fachhochschule für Verwaltung des Saarlandes hervorragend“, erklärt Flätgen, „das Areal hat sich mit seiner verkehrsgünstigen Lage zu einem erfolgreichen Standort für Unternehmen und weitere Einrichtungen entwickelt.“

Nach den vorliegenden Plänen entsteht das Einsatztrainingszentrum durch den Teilneubau des Gebäudes der ehemaligen Rohkohleveredlung auf dem Campus. Nach Abschluss der Baumaßnahmen werden insgesamt sechs Stockwerke mit einer Grundfläche von etwa 2000 Quadratmetern zur Verfügung stehen. „Die Ausbildung der Polizeianwärter an dieser Stelle wird zusätzliche Kaufkraft für Geschäfte und Gastronomie nach Göttelborn bringen“, freut sich auch Ortsvorsteher Peter Saar, „außerdem wird ein weiterer Leerstand auf dem Grubengelände beseitigt.“ Neben den positiven Effekten für den neuen Standort hat man aber auch den eigentlichen Nutzen des neuen Trainingszentrums der saarländischen Polizei nicht aus den Augen verloren. „Es ist besonders wichtig, dass den Einsatzkräften auch das richtige Verhalten bei häuslicher Gewalt beigebracht werden soll“, fügt Ortsratsmitglied Nicole Andres (SPD) an: „Ein leider häufig unterschätztes Thema, obwohl allein im Jahr 2015 über 120 000 Personen Opfer von Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking wurden, davon mit knapp 82 Prozent überwiegend Frauen. Insofern ist es als positives Signal zu werten, dass sich die saarländische Polizei diesem Thema stärker widmen wird.“

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