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Planung für die Fark 2017 hat begonnen

. Es ist geschafft: Innerhalb von nur drei Jahren hat sich die Fark-Messe, der Fantasie- und Rollenspiel-Konvent, zur größten Fantasy-Messe Europas gemausert. Das können die Organisatoren knapp drei Wochen danach mit Fug und Recht behaupten. Rund 30 000 besuchten bei der dritten Auflage des Konvents das Gelände der ehemaligen Grube Reden , freuten sich an den unterschiedlichsten Genres des Rollenspiels, hörten wissenschaftliche Vorträge und Lesungen. Dabei kamen rund 39 000 Euro an Spenden zusammen (wir berichteten), alles komplett für Kinderhilfsdienste. „Dass wir das geschafft haben, das hätte ich nie gedacht, als wir 2013 die erste Messe hatten“, kann es Organisator Benjamin Kiehn beim exklusiven Treffen mit der Saarbrücker Zeitung noch kaum glauben. Dankbar ist er da den vielen ehrenamtlichen Helfern: Dem Organisatorenstamm ebenso wie der „Seniorengruppe“, die vor allem für die Kulissen verantwortlich zeichnet, und auch den „Jungen“, den über 100, die nicht nur im Vorfeld geholfen haben, sondern an den drei Veranstaltungstagen mit Sammelbüchsen unterwegs waren. Und gezählt haben. „Mindestens zehn Leute waren immer damit beschäftigt, die parkenden Autos zu zählen“, erklärt Kiehn. Daher kennt man auch die Besucherzahlen. Die werden bei solchen Veranstaltungen nach einem bestimmten Schlüssel ermittelt: zweieinhalb Insassen pro geparktem Auto, dann Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel plus Fußgänger.

Mit 30 000 Besuchern im dritten Veranstaltungsjahr – dem zweiten in Reden – liegt die Fark sogar 10 000 über der bislang größten Fantasiemesse Europas, der Elfia in Arcen in den Niederlanden. Die hatte 2014 nämlich rund 20 000, pendelt immer um diese Zahl rum. Zurzeit ist die Elfia grade im Gange, dauert noch bis Sonntag. Und die RPC in Köln, die Role-Play-Convention, die hat man locker überholt. 16 000 Besucher waren dort. Kiehn freut sich: „Als wir denen vor zwei Jahren eine Zusammenarbeit angeboten haben, da haben die nur die Nase gerümpft, da wollten die Kölner Profis mit uns Amateuren nichts zu tun haben. Jetzt haben wir deren Zahlen fast verdoppelt. Jetzt brauchen wir die nicht mehr.“ Doch trotz – oder gerade wegen – der Superzahlen: Die Fark wird es erst wieder 2017 geben. „Das können wir den Sponsoren und vor allem den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern nicht zumuten jedes Jahr in dieser Größenordnung.“ 2000 haben schon drei Tage nach Bekanntwerden des Datums (25. bis 27. August 2017) ihre Teilnahme übers Internet zugesagt. Das Plakat steht auch schon fest. Und auch die Headliner, die Hauptgruppe im Kulturprogramm steht: das wird Letzte Instanz sein. Das Angebot, auch die Alm mitzunutzen, wird man Stand heute eher nicht annehmen. „Das verzettelt dann zu sehr“, fürchtet Kiehn. Allerdings so ein Wahrzeichen wie einen großen Heißluftballon in Form des Todessterns aus „Star Wars“, das könnte man sich dann schon vorstellen.

Zur „Überbrückung“ bis zur nächsten Fark empfiehlt Kiehn den Illinger Mittelaltermarkt. Der ebenfalls von Kiehn und seinem Team für den guten Zweck organisierte Mittelaltermarkt in Illingen ist gar nicht mehr so lange hin. Vom 20 bis 22. Mai findet er rund um die Burg – „und Bürgermeister Armin König hat auch die Burg freigegeben“ – statt. Bunt soll der Markt werden – schon während der Abschlussfeier waren alle Rollenspiel-Freunde eingeladen worden. Das bunte Programm nimmt Formen an, der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Mitmachen, Familien mit Kindern sind willkommen.
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