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Platt gemacht: Saarbrücker Drescher-Haus abgerissen



Saarbrücken. Ein großer Bagger reißt seit gestern Stück für Stück das Drescher-Haus an der Berliner Promenade ab. Der Bagger verwandelt nun das Gebäude vier Wochen lang nach und nach in eine riesige Schuttmenge. Die wird, verteilt auf etwa 100-Lastwagenladungen, über die Bahnhofstraße davonrollen. Die Transporte sollen aber die Fußgängerzone keineswegs lahmlegen, wie die Planer versichern.

„Wir werden das Gebäude so erschütterungs- und staubarm wie möglich abreißen. In den umliegenden Gebäuden wird mit sehr empfindlichen Geräten gearbeitet. Darauf müssen wir achten. Den Bauschutt transportieren wir hauptsächlich in den Morgenstunden ab. Nach elf Uhr rollt nur noch jede halbe Stunde ein Lkw“, erklärt Projektleiter Mathias Kurz. Die Vorsicht bei den Abrissarbeiten geht sogar soweit, dass Polier Oliver Orentat sofort auf dem Handy angezeigt bekommt, wenn der Erschütterungsmesser zu hohe Werte anzeigt.

585 000 Euro lässt sich die Stadt Saarbrücken den Abriss des Drescher-Gebäudes kosten. Er ist ein erster Schritt zur Umgestaltung der Schifferstraße. Rena Wandel-Hoefer, die Baudezernentin der Stadt Saarbrücken, erklärte, die Schifferstraße werde auf das Niveau des Promenadenstegs angehoben, so dass ein kleiner Platz entsteht. „Wir wollen den neuen Platz mit Leben füllen“, sagte die Dezernentin.

Bis zum Jahresende soll das gesamte Gelände so hergerichtet sein, dass ein Investor dort, wo gerade das Haus Drescher verschwindet, einen kleineren Nachfolgebau hochziehen könnte. Dieser Investor steht Wandel-Hoefer zufolge noch nicht fest. Insgesamt sei das Interesse an der neuen Promenade groß, sagt sie.

Ins Erdgeschoss des Neubaus soll Gastronomie einziehen, in den anderen Stockwerken ist dann Platz für Wohnungen, Geschäfte und Büros. „Es gibt klare Vorschriften, wie so ein Gebäude später auszusehen hat. Auch was die farbliche Gestaltung anbelangt, soll die Berliner Promenade ein Ensemble werden“, sagte Kurz weiter. „Wir werden das Gebäude so erschütterungs- und staubarm wie möglich abreißen.“  Projektleiter Mathias Kurz

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