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Pleiten, Pech, Pannen: Die spektakulärsten Unfälle im Regionalverband

Täglich passieren Unfälle auf Saarbrücker Straßen. Manche von ihnen waren sehr kurios. Erst kürzlich raste ein Autofahrer in Gersweiler quasi ins Schlafzimmer eines Hauses. Wir haben die vier kuriosesten Unfälle der letzten Jahre zusammengestellt.

Täglich passieren Unfälle auf Saarbrücker Straßen. Manche von ihnen waren sehr kurios. Erst kürzlich raste ein Autofahrer in Gersweiler quasi ins Schlafzimmer eines Hauses. Wir haben die vier kuriosesten Unfälle der letzten Jahre zusammengestellt.

Saarbrücken. Tagtäglich haben Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mit Unfällen im Regionalverband zu tun. Jeder dieser Unfälle ist ernst. Manchmal fragen sich aber Polizeibeamte und Augenzeugen, wie es dazu nur kommen konnte? So außergewöhnlich waren diese Unfälle. Erst im Mai dieses Jahres landete eine Frau mit ihrem Auto im Ausstellungsraum eines Autohauses in der Wiesenstraße in Saarbrücken. Die 60-Jährige wollte ihr Auto in der Werkstatt abholen. Beim Ausfahren aus der Parklücke auf dem Gelände des Autohauses geriet das Fahrzeug außer Kontrolle und fuhr in eine Schaufensterscheibe. Verletzt wurde niemand.

Mit dem PKW durch den Haupteingang

Ein ähnliches Missgeschick mit Glasscheiben hatte eine junge Pfälzerin mit ihrem Peugeot vor fünf Jahren. Aus irgendeinem Grund fuhr sie durch den Haupteingang eines Bürogebäudes in der Dudweilerstraße. Die Glastüren des Haupteingangs gingen zu Bruch. Die Fahrerin kam nicht zu Schaden, dafür hatte das Auto Dellen und Kratzer. Wieso die Frau mit voller Wucht in das Treppenhaus fuhr, konnte nicht geklärt werden. Was zur Erheiterung einiger Augenzeugen vor Ort führte, war die Tatsache, dass sich im fünften Obergeschoss des Gebäudes das Medizinisch-Psychologische Institut des TÜV befindet. Dort müssen normalerweise die Autofahrer nach dem Verlust der Fahrerlaubnis die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) machen. „Es war ein spektakulärer Unfall“, erinnert sich Axel Uhle, der ehemalige Leiter des Medizinisch-Psychologischen Institutes in Saarbrücken.

Auf dem Dach liegen geblieben

Was in dem Kopf eines 38-jährigen Saarbrückers in der Nacht des 26. September 2006 vorging, konnten sich die Beamten der Polizeiinspektion Burbach auch nicht erklären. Er fuhr gegen 23.30 Uhr mit seinem Opel Kadett auf der Landstraße 127 von der Rußhütte in Richtung Fischbach. Etwa 500 Meter nach dem Ortsausgang kam der Opel nach rechts von der Straße ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Nach Angaben eines Taxifahrers, der die Polizei verständigt hatte, war der Fahrer nach dem Unfall mit einem Hund aus dem Auto geklettert und verschwand im Wald. Die Polizei fand in dem Opel nur die Papiere des Fahrzeughalters. Einen Tag später meldete sich der Mann bei der Polizei und gab an, dass Wildschweine über die Straße gelaufen seien und er habe ausweichen wollen. Hierbei habe sich der Wagen überschlagen. Ab diesem Zeitpunkt könne er sich an nichts mehr erinnern, bis er zu Hause aufgewacht sei.

Auf der Leitplanke

Glück im Unglück hatte am 30. November 2004 eine damals 19-jährige St. Wendelerin, die auf der Autobahn 1 in Richtung Saarbrücken unterwegs war. Sie war durch das Autoradio kurz abgelenkt. Ihr Auto kam rechts von der Fahrbahn ab und krachte in die Leitplanken. Anschließend schleuderte der Wagen in die Mittelleitplanke, stellte sich quer und überschlug sich mehrfach. Danach wurde der Pkw in die Luft katapultiert und landete mit dem Fahrzeugboden auf der Mittelleitplanke. Die 19-jährige Fahrerin, die den Sicherheitsgurt getragen hatte, überstand den Horrorunfall mit leichten Verletzungen. Der Wagen hing stundenlang auf der Leitplanke. In die Höhe ging es im Februar 2003 auch bei einer 88-Jährigen Frau, die auf dem Rodenhof mit ihrem Pkw in der Heinrich-Köhl-Straße unterwegs war.

Sie geriet laut Polizei aus ungeklärter Ursache aufs Gaspedal. Das Auto der älteren Dame rammte eine Gartenmauer. Da die Fahrerin noch immer nicht den Fuß vom Gaspedal nehmen konnte, kletterte der Pkw durch den Antrieb auf die 70 Zentimeter hohe Mauer.

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