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Pokal: FCS rechnet mit 20.000 Zuschauern gegen Werder

Glücksfee Künzer holte das Los für die Saarländer als vierte Begegnung aus dem Topf.

Glücksfee Künzer holte das Los für die Saarländer als vierte Begegnung aus dem Topf.

Der Fußball-Gott in Gestalt von WM-Heldin Nia Künzer hat es wieder gut gemeint mit dem Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken: In der ersten Runde des DFB-Pokals (2. bis 5. August) empfängt der FCS den SV Werder Bremen – nach dem FC Schalke 04 im vergangenen Jahr also erneut ein Bundesligist zu Gast im Ludwigsparkstadion. „Ich bin sehr zufrieden. Bremen ist ein attraktives Los und eine echte Hausnummer“, sagte Präsident Paul Borgard, „am Montag haben wir ein Gespräch mit der Stadt. Wir reden dabei natürlich auch über die Vorbereitung des Pokalspiels“.

Schatzmeister Dieter Weller hofft auf 20.000 Zuschauer. „Werder ist der Lieblingsverein von unserem für den sportlichen Bereich zuständigen Vize-Präsidenten Harald Ebertz. Er kennt die in- und auswendig“, sagte Weller per Telefon aus Lissabon, „vielleicht hilft uns das ja.“ Ebertz konterte: „Der FCS ist mein Lieblingsverein. Die Arbeit in den vergangenen 20 Jahren in Bremen schätze ich aber“, sagte er und lachte. FCS-Trainer Jürgen Luginger meinte: „Das ist ein reizvoller Gegner, aber wir wollen weiterkommen.“ Die Reaktionen der Gäste sind zwiespältig. „Das ist einfach überragend. Die Mannschaft ist zwar nicht mehr die gleiche wie zu meiner Zeit, aber mit einigen habe ich noch Kontakt, zum Beispiel mit Marc Lerandy“, meldete sich der Ex-Saarbrücker Johannes Wurtz (stand bis Juni 2012 beim FCS unter Vertrag) aus dem Kreta-Urlaub zu Wort, „eine bessere Motivation für die Vorbereitung gibt es gar nicht“. Werder-Trainer Robin Dutt warnte seine Mannschaft vorm FCS: „Das wird nicht einfach. Wie schwer so ein Erstrundensieg fallen kann, damit hat Werder ja in den vergangenen Jahren seine Erfahrungen gemacht.“

 Zuvor gab es Irritationen, als sie Fünftligist Sportfreunde Baumberg den Drittliga-Aufsteiger RB Leipzig zuloste. Spiele unter Amateur-Mannschaften sind nach den DFB-Regeln aber nicht möglich, die Leipziger Kugel war zuvor in den Topf der Bundesligisten gerutscht. Daher musste neu gezogen werden. „Wir werden dies noch einmal erörtern und beraten, ob wir etwas unternehmen“, kündigte Baumbergs Vize-Präsident Hajo Ditz einen eventuellen Protest an.

Der FCS bestritt an diesem Wochenende auch seine ersten beiden Vorbereitungsspiele. Am Samstag gegen die SpVgg. Quierschied erzielten Testspieler Ryan Klapp (33. Minute), Artur Schneider (55., 72.), Kevin Maek (56.) und Pascal Pellowski (64.) die Tore zum 5:0-Erfolg vor 1000 Zuschauern. 800 Besucher waren am Sonntag nach Wittersheim zum Spiel gegen die SG Bebelsheim gekommen. Sie erlebten das Tor-Debüt des Neuzugangs Andreas Glockner (vom VfL Osnabrück/70.). Die weiteren Tore beim 9:1-Sieg besorgten Jaron Schäfer (24.), Kevin Maek (26.), Artur Schneider (27.), Marcel Ziemer (63./85.), Johann Talamona (72.) und Tim Stegerer (78./89.). Für die SG traf Marco Weißmann. Neuzugang Philipp Kreuels war noch nicht dabei, er soll heute einsteigen. Dann könnte laut SZ-Infos auch ein weiterer Neuzugang präsentiert werden: Der FCS will anscheinend von Erstliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig Mittelfeldspieler Raffael Korte ausleihen.
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