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Pokalfinale endet in brutaler Schlägerei

Elversberg. Schmit: So macht das Fußballspielen bald keinen Spaß mehr. Da muss man ja Angst haben.“ Zehn bis 15 Neunkircher Hooligans, unterstützt von Saarbrücker Kollegen, klettern nach dem Abpfif plötzlich über den Zaun. Auch die Homburger stemmen sich gegen die Schlösser der Sicherheitstore und zerstören sie. Die Ordner können nur wenig ausrichten, als gut 50 FCH-Fans den Platz stürmen. Drei von ihnen treten einem Neunkircher brutal in den Magen, bis er sich übergeben muss. Es dauert, bis die Polizei, die schon draußen den Abmarsch der Fans überwachen wollte, auf den Platz läuft.

Die Beamten drängen sich zwischen die verfeindeten Fangruppen und die Homburger wieder in ihren Block zurück. Schon während des Spiels waren Rauchbomben gezündet und Gegenstände auf den Homburger Torwart geworfen worden. Nach den Ausschreitungen nach dem Spiel des 1. FCS gegen Homburg vor sechs Wochen haben Gewalttäter also wieder für Aufregung gesorgt. Dabei waren in Elversberg mehr als 200 Polizisten und Ordner im Einsatz. Der Neunkircher Hauptkommissar Gerhard Maurer: „Wir hatten schon im Vorfeld bei einer Neunkircher Niederlage mit Randale gerechnet. Deswegen war unser Aufgebot so groß.“

Die blutige Bilanz des Abends: zwölf Verletzte. Einsatzleiter Werner Sick: „Sieben Personen wurden durch Reizstoffeinsatz verletzt, vier davon behandelt. Vier durch Hundebisse verletzt. Ein Ordner musste ins Krankenhaus.“ Er hatte sich die ganze Hand aufgerissen, als er gegen den tobenden Mob eines der Tore zuhalten wollte. Anders als nach den Ausschreitungen in Saarbrücken vor sechs Wochen wurden allerdings keine Polizisten verletzt. Auch dieses Mal will die Polizei nun ihr Bildmaterial auswerten und gegen die Täter Anzeige erstatten. raps/ahe
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