A8 Neunkirchen Richtung Saarlouis Zwischen AS Schwalbach/Schwarzenholz und AS Schwalbach Dauerbaustelle, Arbeiten am Mittelstreifen, linker Fahrstreifen gesperrt bis 28.10.2017 16:00 Uhr Zweiter Fahrstreifen auf Standspur eingerichtet. (26.05.2017, 13:53)

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Polizei-Großeinsatz wegen abgelaufener Reisedokumente

Symbolfoto.

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Welch immense Auswirkung ungültige Papiere doch haben können – das mussten drei Männer erleben, die auf der Autobahn 1 von der Schweiz nach Belgien unterwegs waren. Denn sie gerieten nach einer üblichen Kontrolle durch Polizisten der Türkismühler Dienststelle ganz genau ins Visier der Fahnder. Dabei stellte sich nach Angaben eines Türkismühler Behördensprechers wegen der verschiedenen Nationalitäten, diversen Aufenthaltsgenehmigungen, von unterschiedlichen Staaten ausgestellter Pässe und anderer Dokumente eine ziemlich vertrackte Situation dar. Der Fahrer (29), ein Rumäne, gab an, in der Schweiz zu leben. Die Beifahrer (30 und 45), stammten aus Marokko. Sie hatten italienische Personalausweise, in ihrer Heimat Marokko ausgestellte Reisepässe sowie Aufenthaltsgenehmigungen für Italien. Die letztgenannten Dokumente waren jedoch abgelaufen.

Und genau das sorgte nun dafür, dass die Polizei gleich von mehreren Straftaten ausging: illegale Einreise nach Deutschland, illegaler Aufenthalt, womöglich könnten sogar Schleuser am Werk sein. Damit endete für die Gestoppten vorerst ihre Reise Richtung Trier kurz vor Hermeskeil. Stattdessen ging es nach ihrer vorläufigen Festnahme ein paar Kilometer zurück nach Türkismühle auf die Wache. Damit waren nun folgende Stellen ins Verfahren eingeschaltet: die für den Autobahnabschnitt zuständige Türkismühler Polizeiinspektion, Polizisten aus Hermeskeil, die Diensthundestaffel, die Autobahnpolizei aus Schweich, die Bundespolizei , die St. Wendeler Polizeiinspektion, der Kriminaldauerdienst, die Polizeileitstelle in Trier, die Polizeileitstelle in Saarbrücken.

Letztlich übernahmen nach dem Vorfall, der sich bereits am späten Samstagabend zugetragen hatte, Sachbearbeiter aus Rheinland-Pfalz die noch laufenden Ermittlungen. Übrigens: Ein Staatsanwalt entschied, dass die drei Reisenden wieder auf freien Fuß kommen.
 
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