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Polizei: Kontrollen zeigen Wirkung

Verstärkte Tempo- und Alkoholkontrollen der Polizei schlagen sich offenbar in der Unfallstatistik nieder: Die Zahl der Verkehrstoten und der Verletzten ging 2008 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück.

Saarbrücken. 30 042 Verkehrsunfälle hat die Polizei im Jahr 2008 auf den saarländischen Straßen registriert. Im Vorjahr waren es 30 063. Bei 4594 Unfällen (2007: 4976) kamen insgesamt 6083 Menschen (2007: 6620) zu Schaden. Diese Zahlen nannten Innenminister Klaus Meiser (CDU) und Paul Haben, Chef der Landespolizeidirektion, gestern vor der Landespressekonferenz bei der Vorstellung der Unfallstatistik für 2008. Meiser sprach von einem "sehr guten Jahr" in Sachen Verkehrssicherheit. Noch nie seit Einführung der Unfallstatisik im Jahr 1953 seien im Saarland weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden. Insgesamt wurden 43 Verkehrstote gezählt, 18 oder 29,5 Prozent weniger als 2007. Deutliche Rückgänge von 725 auf 694 werden auch bei den Schwerverletzen und bei den Leichtverletzten von 5834 (2007) auf jetzt 5346 gemeldet. Diese erfreuliche Tendenz dokumentiere, so Meiser und Haben, dass die verstärkte Verkehrsüberwachung und der hohe Kontrolldruck der Polizei Wirkung zeige. Haben: "Hinter dieser Statistik stehen Schicksale von Menschen." Er kündigte in diesem Zusammenhang für die bevorstehende Fastnachtszeit erneut starke Kontrollen an.

Hauptursachen bei den Unfällen mit Personenschaden waren die Missachtung von Vorfahrtsregeln, zu hohe Geschwindigkeit, Fehler beim Abbiegen sowie Alkohol oder Drogen am Steuer. Bei Unfällen auf Autobahnen dominierte eindeutig überhöhte Geschwindigkeit als Ursache.  Bei insgesamt 920 Unfällen war 2008 Alkohol im Spiel

Einen Rückgang von 1034 auf 882 verzeichnet die Polizei auch bei der Risikogruppe junger Autofahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren als Unfallverursacher. Dagegen wird für die Altersgruppe der Senioren (65 Jahre und älter) als Verursacher ein leichter Anstieg von 498 Fällen auf 506 registriert. Ein Kompliment machte Polizeichef Haben Jugendlichen ab 17 Jahren, die in Begleitung eines Erwachsenen am Steuer sitzen. Die Statistik bestätige mit neun Unfällen, bei denen eine Person verletzt wurde, den Trend, dass diese Gruppe "ein sehr verantwortungsbewusstes Fahrverhalten" zeige.

Unfallstrecken

Die Bundesstraße 405 bei Saarlouis-Fraulautern war in den letzten drei Jahren der Unfallschwerpunkt. Dort wurden 15 Unfälle registriert. Auf Rang zwei (fünf Unfälle) folgt ein Teilstück der L 243 bei St. Ingbert, vor der B 268 bei Losheim. An vierter Stelle steht die L 130 bei St. Wendel-Remmesweiler. Die B 268 bei Lebach folgt auf Platz fünf. Eine eigene Statistik wird für Unfalle mit Verletzten geführt. So verunglückten auf der L 113 bei Neunkirchen sechs Menschen schwer, sieben leicht. Im Einmündungsbereich der L 174 mit der L 247 bei Dillingen wurden fünf Schwerverletzte gezählt. mju




Polizei kontrolliert Narren am Steuer


Alkoholkontrollen plant die Polizei in der Nacht von Freitag, 20. Februar, auf Samstag, 21. Februar, an mehreren Straßen in Saarbrücken. Das gab die Polizei gestern bekannt. red


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