A1 Trier Richtung Saarbrücken Zwischen AS Illingen und Kreuz Saarbrücken Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (13.12.2017, 23:31)

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Polizei: Pfefferspray gegen Punker-Randale

Saarbrücken. Mit zwei Festnahmen und rund 30 Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Polizisten, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ist ein spontanes Treffen von Punkern aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz zu Ende gegangen.

Wie die Polizei gestern mitteilte, hatten die 30 Punker, von denen einige schon „stark alkoholisiert“ waren, in der Saarbahn Richtung Brebach Bier in sich hineingeschüttet, Fahrgäste angepöbelt und die Sitze als Trampolin missbraucht. Der Fahrer stoppte an der Johanneskirche, forderte die Gruppe auf, die Straßenbahn zu verlassen – und wurde ignoriert.

Also bat er eine Streife um Hilfe, die zufällig vorbeifuhr. Als nun die Beamten die Punker zum Aussteigen aufforderten, schlug ein 20-jähriger Mann einem der beiden unvermittelt ins Gesicht. Während die Polizisten den Angreifer überwältigten, hatten sie plötzlich die ganze Gruppe gegen sich und standen im Zentrum eines Tumults.

Eine Bierflasche flog aus der Menge und traf einen weiteren Beamten am Kopf, der inzwischen eingetroffen war. Um weitere Übergriffe zu verhindern, setzten die Polizeibeamten Pfefferspray ein. Schließlich waren 16 Polizisten aus den Dienststellen St. Johann, Alt-Saarbrücken und Burbach erforderlich, um die Punker zu bändigen.

Die Polizei verhaftete zwei Mitglieder der Gruppe vorläufig, stellte die Personalien fest und ließ sie danach wieder laufen. Von 26 weiteren Punkern stellten die Ermittler die Personalien fest.
Diese Punker sind zwar ebenfalls auf freiem Fuß, müssen aber wie die vorübergehend Festgenommenen mit einem Strafverfahren rechnen.

Spätestens im Gericht dürfte es also ein Wiedersehen mit den Polizisten geben, mit denen sie an der Johanneskirche aneinandergerieten. red
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