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Polizei St. Ingbert überführt vier Verdächtige

St. Ingbert. Nach langen Ermittlungen hat die St. Ingberter Polizei nunmehr 19 Eigentumsdelikte, zehn Betrügereien, zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgeklärt, die zwischen Mai und Ende August 2011 wohl auf das Konto von drei jungen Männern im Alter von 22, 21 und 19 Jahren aus St. Ingbert sowie einer 17-jährigen Frau aus Stuttgart gehen. Besonders schwere Taten des Quartetts in unterschiedlicher Besetzung waren nach Mitteilung von Kriminalhauptkommissar Jörg Steinbach ein vollendeter und ein versuchter Einbruch in bekannte St. Ingberter Juweliergeschäfte, bei denen sie die Schaufensterscheiben mit Gullideckeln einwarfen. Zudem versuchten die jungen Leute, am Bahnhof einen jungen Mann auszurauben, brachen in ein Fitness-Center und einen Betrieb zur Fahrzeugaufbereitung ein, entwendeten zwei Pkw und versuchten, in ein Sportgeschäft, eine Gaststätte und einen Einkaufsmarkt einzubrechen.

In einem Fall, als sie einem älteren Mann auf dem Parkplatz eines großen Einkaufsmarktes im Grubenweg dessen Geldbeutel stahlen, wurden zwei der Beschuldigten noch während ihrer Flucht zu Fuß von der Polizei festgenommen. Gegen den Haupttäter, einen in der Vergangenheit bereits wegen Diebstählen und Betrügereien polizeilich in Erscheinung getretenen 22-Jährigen, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken durch das Amtsgericht St. Ingbert Haftbefehl erlassen, er sitzt zur Zeit in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken ein.



Der Mann ließ sich auch durch eine zwischenzeitlich bei ihm durchgeführte Durchsuchung seiner Wohnung, bei der zahlreiche Beweismittel aufgefunden worden waren, nicht von der Fortsetzung seiner Straftaten abbringen. Die anderen Beschuldigten befinden sich laut Steinbach auf Grund geringerer Tatbeteiligungen auf freiem Fuß. Da sich, so der Kriminalhauptkommissar weiter, während der polizeilichen Ermittlungen der Verdacht ergab, dass gestohlene und betrügerisch erlangte Sachen in St. Ingberter Gewerbebetrieben verkauft wurden, kam es in diesen Betrieben zu weiteren groß angelegten Durchsuchungen.

Hierbei wurde zwar kein Diebesgut sichergestellt, jedoch kamen Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz ans Tageslicht. Auch wurde illegale Beschäftigung festgestellt. red

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