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Polizei gibt Ermittlungen zum Einbruch in Jugendclub auf

Nachrichten aus der Region St. Ingbert.

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 Die Ermittlungen wurden eingestellt. Der Täter konnte nicht ermittelt werden, so lautet das Ergebnis einer Strafanzeige, die der Jugendclub Bliesmengen- Bolchen im Frühjahr stellte. Anfang April war in dessen Räume im hinteren Teil der Bliestalhalle eingebrochen worden. Direkt hinter dem Gebäude befindet sich seit einiger Zeit ein Baugerätelager einer Firma, die in der Ortsmitte Bauarbeiten durchführt. Von dort hatten die Einbrecher einen Metallgegenstand gestohlen und hebelten damit die Eingangstür zum Club auf. Dieses Tatwerkzeug befand sich auch noch auf der Theke, als die Jugendlichen den Club betraten und den Schaden feststellten.

Das Schreiben der Staatsanwaltschaft sorgte bei den Vorstandsmitgliedern des Clubs und bei den „Menger“ Jugendlichen nicht gerade für Begeisterung. Zwar sind solche Resultate gängig, aber vor allem für die Geschädigten ist es mehr als frustrierend, wenn – neben dem entstandenen Sachschaden – die Täter nicht dingfest gemacht werden können. Dennoch wird man es wohl oder übel akzeptieren müssen, meinte die Schriftführerin Katharina Flieger im SZ-Gespräch. Für die Täter war der Einbruch in die Räume in der Ritterstraße erfolgreich gewesen: Die Kasse des Clubs wurde aufgebrochen und 500 Euro entwendet.

Ferner wurden zwei Computer-Festplatten gestohlen. Weg war auch der Schlüssel zum neben der Bliestalhalle stehenden Kühlwagen. Dort bewahren die Jugendlichen die Getränkevorräte auf, die sie im Club verkaufen. Schon des Öfteren war der Jugendtreffpunkt auch Ziel von Vandalismusaktionen. Letztmalig Ende des Jahres 2012. Damals waren die Aktionen dazu im Vergleich noch relativ „harmlos“. Kinder standen damals im Verdacht, die Außenanlage verunstaltet zu haben (die SZ berichtete).

Keinerlei Hinweise

Zum Club gelangt man vom Parkplatz hinter der Bliestalhalle über eine Außentreppe abwärts zum hinteren Hallenteil, den der Jugendclub von der Gemeinde gemietet hat. Damals handelte es sich noch um zerstreuten Müll und Leergut.

Kindliche Kritzeleien und Farbschmierereien waren ebenfalls vorzufinden. Ende 2012 hoffte man auf Hinweise aus der Bevölkerung. Leider Fehlanzeige. Auch dieses Mal war es nicht anders. Wie man alleine den Verlust des Bargeldes aus der Clubkasse kompensieren kann, weiß man noch gar nicht. Für das Beach-Volleyball- Turnier im Sommer (die SZ berichtete) wäre das Geld für die Vorfinanzierung wichtig gewesen. Das mussten die Jugendlichen dann anders regeln.

„Wir haben in Maßnahmen zur Sicherung der Clubräume investiert, um weitere Schäden zu verhindern“, berichtet Katharina Flieger weiter und hofft mit ihren Clubfreunden darauf, dass die Sorgen ein Ende finden.

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