Saarland, L 295 zwischen Wemmetsweiler und Heiligenwald, Unfallaufnahme, Vollsperrung (06:07)

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Polizei lobt: Nur kleine Ausreißer zum Stadtfest in St. Wendel

Symbolfoto.

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Ein paar Mal sind Polizisten zwischen Freitagabend und frühen Sonntagmorgen zu Einsätzen geordert worden, „die es ohne das Stadtfest sicherlich so nicht gegeben hätte“, meldete ein Behördensprecher. Dabei habe es sich in den meisten Fällen jedoch um Lappalien gehandelt. Bis Sonntagnachmittag habe sich die Polizei um 17 Fälle im Zusammenhang mit dem St. Wendeler Stadtfest kümmern müssen. Hier einige Ereignisse, die herausstechen: Nacht auf Samstag, 0.10 Uhr: Ein Busfahrer meldet sich vom Bahnhofsvorplatz, ein junger Mann habe sich in dem Wagen übergeben. Als Ermittler an die Stelle kommen, ist der Chauffeur samt Omnisbus schon weg. Allerdings liegt ein Jugendlicher regungslos auf dem Weg. Der Notarzt kümmert sich um den völlig Betrunkenen aus St. Wendel . Der 17-Jährige muss auf die Intensivstation der St. Wendeler Marienhausklinik. Nacht auf Samstag, 0.40 Uhr: Notruf ereilt die Polizei, Mann liege bewusstlos in der Brühlstraße, rührt sich nicht mehr. Kurze Zeit später tauchen Beamte auf, doch der Komatöse ist weg. Nacht auf Samstag, 1 Uhr: Ein Mädchen ist betrunken, ihr Kopf liegt auf der Bahnhofstraße. Ein Krankenwagen kommt zu der St. Wendelerin. Das Kreisjugendamt wird eingeschaltet, das sich mit den Eltern der 17-Jährigen in Verbindung setzt. Nacht auf Samstag, 3 Uhr: Die Besatzung eines Rettungswagens ruft die Polizei zur Unterstützung. Ein Besoffener lasse sich nicht helfen, reagiere aggressiv. Als die Ordnungshüter kommen, ist der Besagte auf und davon. Samstag, 22.40 Uhr: Unvermittelt haut ein Mann einer Besucherin ins Gesicht, die vor der Bühne an der Basilika der Live-Musik zuhört. Die 37-Jährige muss im Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittler suchen nach einem zwischen 50 und 60 Jahre alten Mann, 1,75 Meter, zum Pferdeschwanz gebundenes, grau meliertes Haar. Nacht auf Sonntag: Zwei Männer (24/26) türmen aus dem Club Lindenau. Zwei Mitarbeiter holen die Zechpreller aus Rheinland-Pfalz ein, Eine zufällig vorbeikommende Streifenbesatzung kümmert sich um die beiden Männer. Sie zahlen, trotzdem haben sie ein Strafverfahren am Hals. Nacht auf Sonntag, 2.30 Uhr: Randalierer sind lautstark in der Innenstadt unterwegs. Zeugen melden, dass sie sogar über Autos steigen. Als die Polizei eintrifft, sind keine Täter mehr zu sehen. Allerdings finden die Ermittler Schuhabdrücke auf zwei Autodächern, eines Transporters und eines B-Klasse-Mercedes'. Sonntag, 4.15 Uhr: Prügelszenen an Gleis eins des Bahnhofes. Polizei eilt herbei. Doch da sind schon alle Protagonisten mit dem Zug davon. Sonntag, 5.45 Uhr: Notruf von der Shell-Tankstelle am Kreisel nahe McDonald's : Hier sei eine Schlägerei im vollen Gange. Als die Polizei eintrifft, ist niemand der verfeindeten Gruppen zu entdecken. Die Kassiererin schildert noch, dass sie zwei Personen gesehen habe, die auf dem Boden lagen und sich prügelten. Aber auch von ihnen keine Spur.
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