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Polizei stellt Sicherheits- und Verkehrskonzept für Rocco del Schlacko vor

Zum Rocco del Schlacko werden täglich wieder 17 000 Musikfans auf dem Sauwasen bei Herchenbach erwartet. Foto: Becker & Bredel

Zum Rocco del Schlacko werden täglich wieder 17 000 Musikfans auf dem Sauwasen bei Herchenbach erwartet. Foto: Becker & Bredel

Jedes Jahr ein bisschen besser werden und an Kleinigkeiten arbeiten – was für Dienstleister in der Wirtschaft gilt, das versucht auch die Polizei bei ihrem Konzept für das Popmusik-Festival Rocco del Schlacko zu beherzigen. Die Veranstaltung auf dem Herchenbacher Sauwasen hat nach Worten des Köllertaler Polizeichefs Horst Peter Schäfer bislang immer einen friedlichen Verlauf genommen, so dass die Gesetzeshüter keine Veranlassung sehen, vom bewährten Sicherheitskonzept abzuweichen. Wie Schäfer ankündigte, arbeite die Polizei wieder eng mit der Stadt und deren technischen Diensten und dem Ordnungsamt, mit Rotem Kreuz, THW, Feuerwehr und den Sicherheitsdiensten des Veranstalters zusammen. Gesamteinsatzleiter ist der Püttlinger Bürgermeister Martin Speicher , die Inspektion Köllertal stellt den „taktischen Polizeiführer“.

 

Die Veranstaltung ist nahezu ausverkauft, das heißt an jedem der drei Tage kommen 17 000 Besucher zusammen, die meisten mit dem Auto. Etwa 80 Prozent werden auf dem 90 000 Quadratmeter großen Campingplatz ihr Lager aufschlagen.

 

Bereits am Donnerstag gegen 6 Uhr wird mit der ersten Besucherwelle gerechnet. Die meisten kommen erfahrungsgemäß mit Pkw über die Autobahn 8 aus Richtung Saarbrücken und nehmen die Abfahrt Schwarzenholz. Die beste Eingabe für das Navi im Auto ist übrigens: Am Frauenwald, 66793 Schwarzenholz. Um einen sicheren Verkehr zu gewährleisten, wird wieder ein Geschwindigkeitstrichter eingerichtet. In beiden Fahrtrichtungen darf im Bereich der Anschlussstelle nur 80 km/h gefahren werden.

 

Die Landstraße 140, die direkte Verbindung zum Festival, ist wieder als Einbahnstraße in Richtung Obersalbach/Kurhof zu befahren. Am Festivaleingang wird eine „Ladezone“ eingerichtet, in der Mensch und Material aus den Fahrzeugen gelassen werden können. Neu: Geparkt werden kann wieder auf beiden Seiten in Längsrichtung. Das linksseitige Parken ist also wieder gestattet, allerdings wird genau darauf geachtet, dass die Fahrzeuge niemanden behindern. Der Parkplatz am Kurhofer Kreuz entfällt (er wird für die Landwirtschaft benötigt), als Ausgleich wurde die riesige Parkfläche am Fuß der Solaranlage erweitert. Alles soll noch besser beschildert werden als im letzten Jahr. Das Parken ist generell gebührenfrei. Eine Überlegung wert ist vielleicht der Busshuttle, der ab Etzenhofen eingerichtet wird.

 

Ein großes Thema ist die Sicherheit. Anders als zuletzt bei Konzerten im Saarland wird beim Rocco-Festival die Mitnahme von Rucksäcken und großen Taschen nicht verboten. Wie Schäfer erklärte, sei dies bei einem dreitägigen Ereignis auf einer solch riesigen, nicht hermetisch abzuriegelnden Fläche weder praktikabel noch zumutbar für die Besucher. Viele müssten ja Zelte, Schlafsäcke und Proviant mitbringen. Dennoch, so der Polizeichef, werde sehr genau kontrolliert. Beim Betreten des eigentlichen Festivalgeländes müsse jeder Fan sich darauf einstellen, dass er abgetastet und seine Gegenstände durchsucht würden. Wie immer gilt der Ratschlag, keine Wertsachen und Geld unbeaufsichtigt in den Zelten zu lassen.
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