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Polizei sucht im Hochwald wieder nach Mörder-Opa



Weiskirchen/Wadern. Wo treibt sich der Mann rum, der zwei Frauen auf dem Gewissen haben soll? Die Kriminalbeamten haben ihre Suche erneut verstärkt. Sie vermuten den Täter weiterhin im Hochwald.

Jetzt verteilen die Ermittler massiv Handzettel und Plakate – und das gleich in fünf Gemeinden: in Wadern, Weiskirchen, Nohfelden, Nonnweiler und Tholey. Da die Fahnder davon ausgehen, dass es sich um einen Mann handelt, der älter als 65 Jahre ist, sind Seniorenheime, rollende Mittagstische und Pflegedienste die ersten Adressaten. Außerdem geht die Polizei neuen Hinweisen nach: Seit vergangener Woche haben sich zwölf neue Zeugen gemeldet.

Vor 46 Jahren wurde im Raum Bielefeld die Leiche der damals 13-jährigen Schülerin Lydia Schürmann in einem Waldstück gefunden. Seither wird nach ihrem Mörder gefahndet, wie auch nach dem Täter, der Ende Februar 1970 die aus Nürnberg stammende Prostituierte Heiderose Berchner erwürgt hat. Die Leiche der damals 29-Jährigen war auf einem Feld in Beimerstetten bei Ulm gefunden worden.


Hintergrund:
In mehreren Schreiben hat ein Mann zugegeben, jeweils eine Frau 1962 in Bielefeld und 1970 bei Ulm umgebracht zu haben. Da ein Brief in Weiskirchen einging, wird der als egoistisch charakterisierte Mörder im Hochwald vermutet. Bringt die Fahndung kein Erfolg, steht im Dezember ein Massen-Gentest mit 5000 Senioren an. szn/hgn



Was bisher geschah:

:: Lebt der Mörder dieser beiden Frauen im Saarland?









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