L 365, Vollsperrung zwischen Ortsausgang Sitzerath, Straße "Muswiese" und Nonnweiler-Bierfeld, Einmündung Maasberg (Zufahrt zur Fa. Diehl), aufgrund eines defekten Schwertransportes (01:43)

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Polizei warnt vor "Gewerbeauskunft-Zentrale"

Friedrichsthal. Eine 74-Jährige aus Friedrichsthal erhielt ein Schreiben von der „Gewerbeauskunft-Zentrale“. Sie solle sich registrieren lassen beziehungsweise das Schreiben mit korrigierten Angaben an den Absender zurückschicken. Das meldete jetzt die Polizei in Friedrichsthal.

Der älteren Dame kam die Sache allerdings komisch vor. Sie konnte sich in diesem Zusammenhang an die Veröffentlichungen der Seniorensicherheitsberater und der Polizei in Friedrichsthal erinnern und teilte den Sachverhalt der Polizei in Friedrichsthal mit.

In den besagten Veröffentlichungen wurde in der Vergangenheit davor gewarnt, solche Schreiben zu beantworten.

Die Frau gab der Polizei gegenüber an, das Schreiben deshalb einfach entsorgt zu haben, was in diesem Fall richtig war, wie die Ordnungshüter meinen. Da scheinbar erneut solche Schreiben in Friedrichsthal im Umlauf sind, wird von Seiten der Polizei und der Seniorensicherheitsberater Friedrichsthal deshalb aus aktuellem Anlass erneut darauf hingewiesen, dass mit der Gestaltung des Schreibens „Gewerbeauskunft-Zentrale“ vorgetäuscht werde, es handele sich um ein behördliches Mahnschreiben, und man müsse dieses ausfüllen und zurückschicken In Wirklichkeit handele es sich jedoch um ein Angebot einer Firma zum Eintrag in deren Register, weiter nichts.

Wer diese Formular ausfüllt oder korrigiert unterschrieben zurückschickt, buche einen zweijährigen Eintrag mit jährlichen Kosten von 965,40 Euro plus Mehrwertsteuer. Von Seiten der Seniorensicherheitsberater und der Polizei in Friedrichsthal wird empfohlen: Wer ein solches Schreiben erhält, sollte dieses auf keinen Fall zurückschicken, sondern schlicht entsorgen. red

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