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Polizeiispektion Karcherstraße: Von einem Einsatz zum nächsten

Saarbrücken. „Bei uns in der Karcherstraße ist immer was los“, sagt Polizeikommissarin Julia Zimmer (26). Ihr Kollege, Polizeikommissar Sebastian Becker, sieht das genauso. Mit ihnen arbeiten insgesamt 220 Leute in der Polizeibezirksinspektion Karcherstraße. Davon sind viele Beamte noch relativ jung. Und alle wollen dort Erfahrungen für den zukünftigen Dienst zu sammeln. „Zu unserem Einsatzgebiet zählt unter anderem die Innenstadt, einschließlich der fast immer gut besuchten Clubs und Diskotheken. Dorthin fahren wir am Wochenende viele Einsätze, haben kaum eine ruhige Minute. Zum Protokollschreiben komme ich deshalb meistens erst die Woche drauf“, erklärt Sebastian Becker (28), der seit 2008 in der Karcherstraße arbeitet.

Die ständigen Einsätze rund um die Saarbrücker City sind aber genau das, was den beiden jungen Beamten so gefällt. „Man fährt hier oft von Einsatz zu Einsatz, dadurch habe ich schon einiges erlebt und konnte viel lernen“, verrät Julia Zimmer, die seit 2005 ihren Dienst in der Karcherstraße verrichtet. Dann geht sie mit Sebastian Becker an den Arbeitsplatz zurück, bereit für den nächsten Einsatz.

Zimmer und Becker gehören zum rund 380-köpfigen Team des Polizeibezirks Saarbrücken-Stadt, das Polizeidirektor Peter Becker von der Karcherstraße aus leitet. 70 Quadratkilometer groß ist der Bezirk. Etwa 107 000 Menschen leben darin. Zu den Beamten, die dort für Sicherheit sorgen, gehören die Polizisten in Uniform, die, in Dienstgruppen zusammengefasst, rund um die Uhr für Sicherheit sorgen. Und die 74 Ermittler in Zivil vom in sechs Sachgebiete gegliederten Kriminaldienst. „Den gibt es saarlandweit in dieser Spezialisierung – bis hin zur Bekämpfung der Internet- oder der Jugendkriminalität – nur bei uns“, sagt der Bezirkschef Peter Becker.

Das Hauptaugenmerk fordert der Einsatz dort, wo Interessen aufeinanderprallen. Besonders gefordert sind als Zuhörer und Schlichter die Kontaktpolizisten (Kops). Zehn der 15 Bezirks-Kops arbeiten im Stadtkern. Sie brauchen Hilfe, Bürger, die nicht wegsehen, wenn andere in Not sind. Becker appelliert an die Bereitschaft, zu handeln: „Rufen Sie uns an, wenn was passiert. Immer!“

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