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Polizisten schweigen weiter zu Schüssen

Der Bankräuber hatte kurz zuvor die Sparkassenfiliale im 20 Kilometer entfernten Grosslittgen überfallen. In der Annahme, der Belgier sei der gesuchte Bankräuber, schossen die Polizisten auf das Auto des Mannes. Er wurde in die Lunge getroffen, eine Kugel blieb in der Schulter stecken. Seit gestern steht fest, dass das Opfer definitiv nicht der gesuchte Bankräuber ist. Ein Vergleich der in der Nähe der Sparkasse in Grosslittgen gefundenen Spuren – etwa die Spielzeugpistole, mit der der Unbekannte 300 Euro erbeutete – mit einer Speichelprobe des Belgiers hat ergeben, dass die DNA des Täters nicht mit der seinen übereinstimmt.

Der leitende Oberstaatsanwalt Horst Roos gegenüber dem Trierischen Volksfreund: „Er scheidet daher mit Sicherheit als Täter aus.“ Die Fahndung nach dem Bankräuber läuft weiter. Die Schüsse auf den am Banküberfall unbeteiligten Belgier machen auch in dessen Heimatland Schlagzeilen. „Deutsche Polizei schießt Limburger zufällig nieder“ lautet etwa die Schlagzeile in der Tageszeitung Nieuwsblad.
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