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Prostitution in Trier nimmt zu, Sex-Krankheiten werden häufiger

Ein Prozess, der auch für Einheimische erkennbar ist. Weil Nicht nur, weil immer neue Betriebe hinzukommen – wie ein Flatratebordell.

Und, weil das Gewerbe näher rückt und sichtbarer wird: Normale Wohnhäuser dienen als Puff und der seit 2011 existierende Straßenstrich wächst zunehmend über die Grenzen Triers hinaus. Die Sorge, dass die Entwicklung Menschenhändler, Zuhälter und andere Kriminelle mit sich bringt, treibt zwar auch die Prostituierten um. Die aktuelle Kriminalstatistik gibt darauf allerdings keinen Hinweis.

Mit dem Boom kommen auch sexuell übertragbare Krankheiten. Die Trierer Frauenrechtlerin Florence Humbert prangert an, dass immer mehr Freier Sex ohne Kondom verlangen. Das Gesundheitsamt in Trier reagiert mit einem neuen Angebot: kostenlosen und auf Wunsch anonymen gynäkologische Untersuchungen, Beratung und Präventionsarbeit. Obwohl erst 30 Prostituierte das Angebot genutzt haben, hat die zuständige Gynäkologin Barbara Noldin-Bretz bei ihnen bereits diverse sexuell übertragbare Krankheiten diagnostiziert, darunter Syphilis, Hepatitis oder Chlamydien. Bis die erste HIV-Diagnose kommt, ist es ihrer Ansicht nach nur eine Frage der Zeit.

Auch im Saarland sind nach Einschätzung der Saar-Kripo mittlerweile deutlich mehr Prostituierte tätig: Die Zahl der Prostituierten stieg hier von rund 1500 bis 1700 (2010) auf 1700 bis 2000 (2012). kah/nof
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